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Fahrerfahrung sammeln - Regelmäßigkeit vs. Fahrtstrecke

  • Thema
    Fahrerfahrung sammeln - Regelmäßigkeit vs. Fahrtstrecke
    Autor
    Schostakowitsch
    Datum
    Donnerstag, 18. Februar 2016
    Text
    Hallo liebe Community,

    ich habe den Führerschein seit 5 Jahren, fahre aber selbst erst seit knapp einem halben Jahr, und das auch nur sporadisch (Automessen, Probefahrten usw.)

    Jetzt habe ich mir überlegt, ob ich nicht ein Carsharing-Angebot in meinem Wohnort nutze, um wirklich effektiv Erfahrung hinterm Lenkrad zu sammeln. Lohnt es sich in dabei, eher kurze Strecken zu fahren, diese dafür regelmäßig - oder lieber längere Strecken mit längeren Pausen? In meinem Fall z.B. ~30 km 3-4 mal im Monat vs. ~100 km 1x im Monat.

    Was haltet ihr generell von der Idee, Carsharing zum Fahrpraxis sammeln zu nutzen? Meine Mutter meint, das sei rausgeschmissenes Geld, weil als Fahranfänger das Unfallrisiko eh viel zu hoch sei und ich ohnehin noch nicht weiß, in wie vielen Jahren ich die Fahrerfahrung wirklich brauchen werde (ich komme momentan mit Bus und Bahn gut durch die Stadt).

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  • Thema
    Re: Fahrerfahrung sammeln - Regelmäßigkeit vs. Fahrtstrecke
    Autor
    Manne
    Datum
    Samstag, 20. Februar 2016
    Text
    Ich persönlich halte von dem Carshering gar nichts.
    Fahre doch weiter mit Bus und Bahn.
    Kaufe dir doch für billiges Geld einen Gebrauchten.
    Damit kannst du doch dann z.B. im Urlaub mit dem Auto hinfahren wo dein Bus nicht hinfährt.

    Gruß Manne

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Fahrerfahrung sammeln - Regelmäßigkeit vs. Fahrtstrecke
    Autor
    kk145
    Datum
    Sonntag, 21. Februar 2016
    Text
    >Jetzt habe ich mir überlegt, ob ich nicht ein Carsharing-Angebot in meinem Wohnort nutze, um wirklich effektiv Erfahrung hinterm Lenkrad zu sammeln.

    Nur um Erfahrung zu sammeln? Oder lässt sich das auch mit anderen Aufgaben verbinden? Einfach so durch die Gegend zu fahren, halte ich (nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Erfahrung) für unsinnig.


    >Lohnt es sich in dabei, eher kurze Strecken zu fahren, diese dafür regelmäßig - oder lieber längere Strecken mit längeren Pausen?

    Völlig egal, aber zwei Dinge sollte man vermeiden, weil sie relativ wenig Routine bringen:

    - Autobahn, vor allem über größere Distanzen. Ja, auch auf der Autobahn gibt es Situationen, in denen Erfahrung nicht schadet. Sobald man sich aber an die grundsätzlichen Abläufe gewöhnt hat, ist Autobahn hauptsächlich hirnloses Geradeaus.

    - Immer die gleiche Strecke. Es gibt Leute, die mit 40 Jahren Fahrpraxis erscheckend wenig Routine haben und entsprechend wenig souverän sind. Das sind die Leute, die 5 Tage die Woche immer die gleiche Strecke jeweils im Halbschlaf morgens hin und abends zurück fahren - und sonst das Auto stehen lassen.


    >Was haltet ihr generell von der Idee, Carsharing zum Fahrpraxis sammeln zu nutzen?

    Das ist unabhängig von der Geschichte mit der Fahrpraxis. Carsharing ist eine gute Idee, wenn das Angebot in deiner Nähe vernünftig ausgebaut ist und dein Nutzungsverhalten zu diesem Geschäftsmodell passt. Für den Moment klingt deine Schilderung so.


    >Meine Mutter meint, das sei rausgeschmissenes Geld, weil als Fahranfänger das Unfallrisiko eh viel zu hoch sei

    Sorry, mit weiblicher Logik kann ich nicht mithalten. Ja, das Unfallrisiko als Fahranfänger ist höher. Man kann sich daran so grundsätzlich stören, dass man einfach gar nicht fährt. Wenn dieser Ansatz ausscheidet, bleibt nur eine Möglichkeit, dieses Risiko zu senken.


    >und ich ohnehin noch nicht weiß, in wie vielen Jahren ich die Fahrerfahrung wirklich brauchen werde (ich komme momentan mit Bus und Bahn gut durch die Stadt).

    Das ist schon eher ein Argument. Ich teile diese Einschätzung auch grundsätzlich, allerdings wirst du auch nicht jünger und je älter man wird, desto schwerer sind viele Dinge zu erlernen. Neben der Diskussion über Sinn und Unsinn deiner Idee, fehlt mir daher noch ein ganz anderer Aspekt: Was willst DU eigentlich?

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Fahrerfahrung sammeln - Regelmäßigkeit vs. Fahrtstrecke
    Autor
    Frau Nachbarin
    Datum
    Sonntag, 10. April 2016
    Text
    Moin!

    Wenn‘s wirklich um Erfahrung/Praxis geht: Such Dir einen Fahrerjob (natürlich nicht Paketdienst). Mehr Erfahrung schneller gibt‘s nicht. Am besten sind Firmen mit Stadt- und Ferntouren. Wir hatten pro Monat und Auto mehrere Tausend km gefahren (vorrangig Transporter, aber auch Kombis). Meist in/um Hamburg, Aktionsradius ging aber von Dänemark bis Schweiz. Gab zwar auch mal Touren bis z.B. Spanien, Schweden, UK, Griechenland -- aber so was war selten (konnte auch abgelehnt werden).

    Wenn Du Extremsituationen ohne „Zwischenfälle“ meisterst: thumbs up. Das mag gemein (oder übertrieben) klingen, ist aber so. Ich erinnere Hamburg-Sylt-Hamburg bei quasi durchgehend Glatteis = über 13 Std. Und mit Hamburg-Stuttgart-Hamburg bist Du auch ohne Eis und Schnee 2 volle Tage beschäftigt -- samt (vom Chef bezahlter) Hotelübernachtung (ab 2,8t gelten Lenk- u. Ruhezeiten, die man auf derartigen Touren weder austricksen kann noch sollte).

    Die Erfahrungen, die man macht, können u.U. so extrem sein, dass sie sich im Hirn einbrennen für den Rest Deines Lebens (in der Form, dass Du daraus Schlussfolgerungen ziehst und unter keinen Umständen davon abweichst -- egal, was Chef oder Kunde verlangen [toben, nörgeln, drohen]).

    Diese ganzen Gedanken (Car sharing vs. ÖPNV; die Relation kurzer Strecken vs. Ferntouren; Car sharing nur, um mal durch die Gegend zu kurven; in wie vielen Jahren könnte man wie viel Erfahrung vielleicht mal brauchen oder auch nicht -- usw. usf.) bringen IMHO überhaupt _gar nichts_.

    kk145 schrieb: „Es gibt Leute, die mit 40 Jahren Fahrpraxis erschreckend wenig Routine haben und entsprechend wenig souverän sind. Das sind die Leute, die 5 Tage die Woche immer die gleiche Strecke (...) fahren -- und sonst das Auto stehen lassen.“

    So isses. Schlussfolgerung: Fahrerjob. Denn Du weisst morgens nie, wo Du wann landen wirst. Kann sein, dass Du schon ein paar Std. im Auto bist, und dann kommt ne Tour rein nach Südost-Thüringen. Also wieder ne Nacht im Hotel. Sehr angenehm, um ehrlich zu sein. Und vielleicht lernst Du dann gerade auf dieser Tour, dass es keine gute Idee ist, mit 100+ über die Bahn zu huschen, weil Du gerade einen Hochdach-Transporter fährst und es draussen windig ist... ^^ (unter uns: Wind & Hochdach-Transporter haben mich durchaus zu 70 „überredet“).

    Gruss,
    Frau Nachbarin
    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    Nimm Erfahrung + Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und
    es wird nicht genug übrig bleiben, um ihren Bestand zu sichern. [Henry Ford]



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