Optimal vorbereitet für die Theorieprüfung mit dem Online-Lernsystem von Fahrschule.de.

Fragen über Fragen - bin ich einfach zu dumm?

  • Thema
    Fragen über Fragen - bin ich einfach zu dumm?
    Autor
    Ina12
    Datum
    Dienstag, 4. Oktober 2016
    Text
    Hallo miteinander,

    ich bin gerade irgendwie ein bisschen am verzweifeln.
    Ich habe nun 8 Fahrstunden hinter mir, mein Fahrlehrer hat mir dazu geraten, erstmal eine L-Tafel zu besorgen und mit meinem Vater noch ein paar KM zu fahren; einfach um sicherer zu werden, mehr zu üben usw.
    Alles wunderbar.
    Bin dann allerdings fast 1/2 Jahr nicht gefahren - mein Vater hat nur ein Automatik Auto (ist super zum fahren, keine Probleme - aber ich lerne da halt nichts)
    Da ich leider erst jetzt das Geld für ein eigenes Auto hatte, haben wir gestern eines gekauft.
    Der einzige Unterschied zum Fahrschul-Auto ist nur, dass es a.) größer ist und b.) ein Benziner statt Diesel ist

    Soweit alles gut.
    Wir waren dann heute das erste mal fahren und ich war so aufgeregt, hatte Angst alles falsch zu machen, einen Unfall zu bauen oder an der Kreuzung zu stehen und nicht mehr weg zu kommen.

    Durch die ganze Angst war ich dann sowieso schon mega nervös - wir sind ca. 30km durch die Innenstadt und 50km Autobahn gefahren.
    Auf der Autobahn habe ich kein Problem, was ist schon schwer daran, einfach gerade aus zu fahren und Gas zu geben... ABER:
    Mich macht das Schalten nervlich wirklich fertig.
    Ich steige ins Auto ein, schnalle mich an, halte die Bremse und die Kupplung gedrückt, starte das Auto, gehe von der Bremse runter und löse die Handbremse, fahre los - alles kein Problem (abgesehen davon, dass ich Angst habe und nervös bin)

    Wir fahren also auf die erste Ampel mit ca. 50km/h zu, die Ampel ist rot, ich drücke die Kupplung und bremse leicht bis ich zum stehen komme. Lege den ersten Gang ein um gleich startbereit zu sein.. zack.. Auto abgewürgt. Hektik bricht aus, hinter mir 10 Autos.
    Auto wieder gestartet und beim Auskuppeln leicht Gas gebeben.. funktioniert.. Auto fährt.

    Jetzt zum Problem: Beim Diesel habe ich NIE Gas gegeben beim Anfahren. Ich bin total überfordert.
    Wie genau funktioniert das? Ich glaube, dass ich einfach nur Glück habe, wenns klappt - ansonsten würge ich es ab, von können oder wissen, was ich da gerade tue keine Spur!

    Ich war nach der Fahrt total fertig, Kopfschmerzen, müde, Fußschmerzen und das Bedürfniss, das Auto einfach stehen zu lassen und weiter mit der Bahn zu fahren.

    Bitte helft mir.. ich brauche dringend Tipps was ich besser machen kann und hab wirklich einige Fragen die mir nicht ganz einleuchten (anscheinend bin ich wirklich zu dumm und sollte es sein lassen)

    1.) Anfahren. Ist es richtig, hier Kupplung und Bremse gedrückt zu halten, von der Bremse zu gehen, Kupplung kommen lassen bis das Auto vibriert, leicht Gas geben und dann gleichzeitig die Kupplung los zu lassen?
    Warum stirbt mir hier das Auto ab? Wie kann ich dem entgegenwirken?
    2.) Schalten: Überfordert mich irgendwie. Ich kann mich nicht wirklich auf den Verkehr konzentrieren da ich immer nur denke "I welchen Gang muss ich schalten?" "Wann muss ich runterschalten?"
    1,2,3,4 nicht so schlimm.. ich schalte halt oft viel zu spät, besonders vom ersten in den zweiten Gang und IMMER mir Ruckler...
    Ich gehe runter vom Gas, kupple, lege den Gang ein, lasse die Kupplung langsam los und gebe erst dann wieder Gas. Es ist so schwer, gleichzeitig Vorgas zu geben wenn ich gerade am schalten bin... das ist alles zu viel.
    Was kann ich hier tun? Einfach weiterüben?
    Mit dem hinunterschalten habe ich große Probleme, ich traue mich kaum auf den Tacho zu schauen und weiß dann nie, wann ich runterschalten muss. ich bretter also mit 80km/h auf eine Ausfahrt zu, kupple und bremse... und hoffe auf eine rote Ampel um einfach mit dem 1. wieder zu starten..
    Kuppeln sollte man ja nur beim halten, oder? Wie mache ich das da am besten? Bremsen, trotzdem kurz auf den Tacho schauen und entsprechenden Gang einlegen?
    4.) Wie mache ich das bei Kurven richtig, wo ich nicht weiß, wie diese verlaufen?
    Ich bin mit dem zweiten Gang auf die Kurve zugefahren.. hab dann aber dummerweiße noch in den dritten geschalten, da der Motor schon geheult hat.. bin dann natürlich volle Kanne im dritten Gang in eine ziemlich enge Kurve rein und hab IN der Kurze gekuppelt und gebremst vor Angst (Worauf mein Vater natürlich geschrien hat.. niemals Kuppeln in der Kurve!"
    Okay.. also immer davor bremsen.. Aber wie macht ihr das? Fährt ihr generell immer im zweiten Gang in eine Kurve wenn ihr euch nicht sicher seid?
    5.) Einparken: ich musste rückwärts ausparken und kann das Auto einfach nicht einschätzen. Ich weiß nicht wie weit ich nach hinten fahren kann ohne irgendwas zu beschädigen.. einparken ist für mich das schlimmste..
    Ich kann auch den seitlichen Abstand nicht einschätzen.. würde mich niemals trauen, alleine auszuparken ohne meinen Vater hundert mal zu fragen ob sich das ausgeht... Wie kann ich das besser lernen? Gibt es hier Tipps oder irgendwelche Hilfsmittel? Ich kann ja schwer über die Motorhaube schauen.. wie kann man das dann überhaupt einschätzen?

    Ich weiß... ewig langer Text.. es tut mir leid..
    Ich bin irgendwie gerade so voller Adrenalin und habe das Gefühl alles falsch gemacht zu haben und wollte mir das gleiczeitig alles von der Seele schreiben.
    Ich hab wirklich das Gefühl, dass ich mein Auto nie im Griff haben werde und auch nie den Führerschein in Händen haben werde.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Fragen über Fragen - bin ich einfach zu dumm?
    Autor
    kk145
    Datum
    Mittwoch, 5. Oktober 2016
    Text
    >(anscheinend bin ich wirklich zu dumm und sollte es sein lassen)

    Große Intelligenz ist zum Autofahren nicht erforderlich. Es ist nur genau so, wie du selbst schreibst:

    >Ich bin total überfordert.

    Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, nach 8 Fahrstunden, ein bisschen Automatik und einem halben Jahr Pause einfach so locker in ein Auto zu sitzen und perfekt fahren zu können. Die anderen Probleme ergeben sich daraus ganz logisch, z.B. die Nervosität. Klar, wenn man nicht richtig fahren kann, merkt man das auch selbst, wenn man nicht völlig verblödet ist - was ich bei dir einfach mal annehme. Wer würde nicht nervös werden, wenn er ständig etwas tun soll, was er nicht kann?

    Am Ende leidet dann der Spaß, die Sicherheit und gelernt hast du auch nichts. Diese Überforderung musst du als erstes abstellen. Also keine stundenlangen Ausfahrten (am Ende sogar noch auf der Autobahn), sondern überschaubare Strecken auf einem Niveau, das du bewältigen kannst, oder höchstens knapp darüber.

    Noch ein kurzer Hinweis von mir: Mit den Verhältnissen in Österreich kenne ich mich nicht besonders gut aus. Sollte bei deinen Fragen kein Problem sein, aber ich kann natürlich nichts versprechen.


    >1.) Anfahren. Ist es richtig, hier Kupplung und Bremse gedrückt zu halten, von der Bremse zu gehen, Kupplung kommen lassen bis das Auto vibriert, leicht Gas geben und dann gleichzeitig die Kupplung los zu lassen?

    Ja. Allerdings wird sich das Geräusch und das Gefühl, das du vom Diesel aus der Fahrschule kennst, bei den meisten Benzinern so nie einstellen. Wenn du also so lange die Kupplung kommen lässt, bis es sich anfühlt wie damals in der Fahrschule ...

    >Warum stirbt mir hier das Auto ab?

    ... geht der Motor aus.

    >Wie kann ich dem entgegenwirken?

    Man kann den Schleifpunkt auch in einem Benziner fühlen. Das übt man (wie es wahrscheinlich auch in der Fahrschule war) zunächst trocken, also nicht im fließenden Verkehr. Radio ausmachen und vorsichtig probieren. Mit dem Stress, an der Ampel in der ersten Startreihe zu stehen, wird das nichts.

    Außerdem scheint dir schon klar zu sein, dass man zum Anfahren auch ein wenig Gas geben sollte bzw. bei manchen Autos fast schon muss. Hier ist der Ablauf wichtig: Erst wird der Schleifpunkt gefunden, dann sanft(!) etwas Gas gegeben, dann die Kupplung noch ein ganz kleines bisschen kommen gelassen. Wenn das Auto rollt, die Kupplung komplett kommen lassen und dann kann man schon darüber nachdenken, in den 2. Gang zu schalten. Es wird also nicht von Anfang an wie verrückt Gas gegeben - es gibt auch mit Gas keinen Ersatz dafür, die Kupplung zu beherrschen.


    >2.) Schalten: Überfordert mich irgendwie. Ich kann mich nicht wirklich auf den Verkehr konzentrieren da ich immer nur denke "I welchen Gang muss ich schalten?" "Wann muss ich runterschalten?"

    Wenn das Auto einen Drehzahlmesser hat, kann man als ersten Anhaltspunkt bei einem Benziner etwas über 2500/min hoch- und bei ca. 1500/min runterschalten. Von dieser Regel gibt es eine lange Liste von Ausnahmen, die du in der Fahrschule gelernt haben solltest. Sobald mal eine gewisse Sicherheit da ist, kann man das nach und nach verfeinern.


    >1,2,3,4 nicht so schlimm.. ich schalte halt oft viel zu spät, besonders vom ersten in den zweiten Gang

    Wie oben geschrieben: Sobald das Auto rollt und vollständig eingekuppelt ist, kann man normalerweise schon in den 2. Gang schalten.

    >und IMMER mir Ruckler...

    Auch hier: Kupplung besser beherrschen lernen. Das passiert sicher nicht, indem man mit hohem Tempo von der Autobahn donnert.

    >Ich gehe runter vom Gas, kupple, lege den Gang ein, lasse die Kupplung langsam los und gebe erst dann wieder Gas. Es ist so schwer, gleichzeitig Vorgas zu geben wenn ich gerade am schalten bin... das ist alles zu viel.

    Wenn du nicht Rennfahrer werden willst, ist Gas beim Schalten nicht erforderlich. Das Auto fährt auch ohne und im Moment hast du andere Sorgen.

    >Was kann ich hier tun? Einfach weiterüben?

    Mit einem erfahrenen Beifahrer. Der soll dir z.B. die Schaltzeitpunkte ansagen. Das muss man ins Gefühl bekommen.

    >Mit dem hinunterschalten habe ich große Probleme, ich traue mich kaum auf den Tacho zu schauen und weiß dann nie, wann ich runterschalten muss. ich bretter also mit 80km/h auf eine Ausfahrt zu, kupple und bremse... und hoffe auf eine rote Ampel um einfach mit dem 1. wieder zu starten..

    Kann man nicht anders sagen: Du gehörst mit dieser (fehlenden) Sicherheit nicht auf die Autobahn, wahrscheinlich noch nicht einmal auf die Landstraße. Das ist nicht schlimm, denn woher sollst du es auch können, aber es wird nicht besser, wenn man es trotzdem versucht.

    Um für solche Situationen ein Gefühl zu bekommen, versucht man möglichst viel mit dem Motor und möglichst wenig mit der Betriebsbremse zu bremsen. Im Gebirge muss man das sowieso können, selbst in Norddeutschland ist das aber eine nützliche Fähigkeit. Wenn ich also 80 km/h fahre und gerne langsamer werden will, kann ich direkt in den 4. Gang zurückschalten. Dabei muss man noch nicht einmal besonders vorsichtig sein. Bis das erledigt ist, kann man auch schon problemlos in den 3. Gang zurückschalten (ca. 70-75 km/h). Falls nötig wird jetzt noch ein bisschen gebremst, bis man eine sichere Geschwindigkeit für die nun folgende Kurve hat (im Zweifelsfall 50 km/h). Soll bis zum Stillstand abgebremst werden, folgt jetzt noch der 2. Gang - den Rest kennst du.

    Auch das ist eine Aufgabe für den Begleiter: Dir die notwendigen Abläufe für solche Situationen erklären.

    >Kuppeln sollte man ja nur beim halten, oder?

    Falls du damit meinst, die Kupplung dauerhaft gedrückt zu halten: Ja.

    >Wie mache ich das da am besten? Bremsen, trotzdem kurz auf den Tacho schauen und entsprechenden Gang einlegen?

    Nochmal im Klartext: Wenn du Angst hast, kurz auf den Tacho zu schauen, dann bist du VIEL zu schnell unterwegs. Such' dir eine einfachere Strecke und lerne die Fahrzeugbedienung. Wenn das klappt, kannst du schneller fahren.


    >4.) Wie mache ich das bei Kurven richtig, wo ich nicht weiß, wie diese verlaufen?
    >Ich bin mit dem zweiten Gang auf die Kurve zugefahren.. hab dann aber dummerweiße noch in den dritten geschalten, da der Motor schon geheult hat.. bin dann natürlich volle Kanne im dritten Gang in eine ziemlich enge Kurve rein und hab IN der Kurze gekuppelt und gebremst vor Angst (Worauf mein Vater natürlich geschrien hat.. niemals Kuppeln in der Kurve!"
    >Okay.. also immer davor bremsen.. Aber wie macht ihr das? Fährt ihr generell immer im zweiten Gang in eine Kurve wenn ihr euch nicht sicher seid?

    Auch das ist eine beliebte Frage ohne einfache Antwort, am Ende geht es wieder um Erfahrung - und darum, nicht sich selbst oder sonst jemanden umzubringen, bis man diese Erfahrung hat. In dieser Situation ist es also ganz einfach: 2. Gang wäre richtig gewesen.

    Allgemein darfst du dir niemals vom Gang diktieren lassen, wie schnell du fahren musst. Du triffst die Entscheidung, wie schnell du fahren willst. Daraus ergibt sich ein sinnvoller Gang. Das lernst du aber nicht, wenn du mit 50-60 km/h (das vermute ich aufgrund deiner Schilderung) um die Kurve donnerst.


    >5.) Einparken: ich musste rückwärts ausparken und kann das Auto einfach nicht einschätzen. Ich weiß nicht wie weit ich nach hinten fahren kann ohne irgendwas zu beschädigen.. einparken ist für mich das schlimmste..
    >Ich kann auch den seitlichen Abstand nicht einschätzen.. würde mich niemals trauen, alleine auszuparken ohne meinen Vater hundert mal zu fragen ob sich das ausgeht... Wie kann ich das besser lernen?

    So weit fahren, wie du dir sicher bist, dann aussteigen und persönlich nachschauen, wie viel Platz noch ist. Wenn du das ein paar Mal machst und dir jeweils einprägst, wie es in den Spiegeln und durch die Heckscheibe ausgesehen hat, bekommst du sehr schnell ins Gefühl, was geht.

    >Gibt es hier Tipps oder irgendwelche Hilfsmittel?

    Wenn du an Perfektion interessiert bist, kannst du mit Pappkartons Hindernisse aufbauen und damit üben. So kann man ohne Gefahr auch bis auf den letzten Millimeter heranfahren. Das Verfahren von oben genügt aber eigentlich völlig.


    >Ich kann ja schwer über die Motorhaube schauen.. wie kann man das dann überhaupt einschätzen?

    Bis auf 30 cm (dichter sollst du an Hindernisse sowieso nicht heranfahren) kann man das schon einschätzen. Kann es sein, dass dein Sitz falsch eingestellt ist? Hast du Probleme mit dem räumlichen Sehen?


    >Ich weiß... ewig langer Text.. es tut mir leid..

    Muss es nicht. Die deutschen Fahrschüler haben ähnliche Probleme - nur sitzt dann noch der Fahrlehrer daneben, der auf eine sinnvolle Lernkurve achtet und Fehler systematisch abstellt. Das musst du mit deinem Vater (oder wer dich auch begleitet) nun eben selbst erledigen. Das klappt bestimmt, aber lass es langsam angehen.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Fragen über Fragen - bin ich einfach zu dumm?
    Autor
    LisaNRW
    Datum
    Freitag, 28. April 2017
    Text
    Falls die Frage hier falsch ist tut es mir leid, ich wusste leider nicht wo ich sie sonst stellen sollte.

    Ich hoffe mir kann hier jemand ein bisschen helfen bzw. einfach von seinen Erfahrungen berichten.

    Ich bin 18 Jahre alt komme aus NRW und habe gerade meinen Führerschein in einer Fahrschule begonnen welche mir von meiner Freundin empfolen worden ist.

    Da gibt es mehrere Fahrlehrer meine Freundin war beim "Chef" welcher auch den Theorie Unterricht macht - der ist wirklich super!! Ich habe mich mit dem naiven Glauben dort angemeldet auch ihn als Fahrleher zu bekommen aber nix da.....

    Ich hatte bisher nur 1 Theoriestunde und schon am nächsten Tag meine erste Fahrstunde bei einem anderen Fahrlehrer.

    Der Fahrlehrer war da auch eig super nett!

    Die erste Stunde verlief super - Anfahren klappte sogar auf dem Berg, wir sind dann ein bisschen durch die Stadt und ein bisschen Landstarße gefahren - ich hatte zwar starke Probleme mit dem lenken aber da hat er immer ein bisschen geholfen so das das auch ging.
    Während der Fahrt gabs auch ein bisschen Smaltalk und ich freute mich schon auf die nächste Stunde.

    Die nächste Stunde war für mich HORROR!

    Ich bin ein kleines sensibelchen JA das will ich gar nicht abstreiten aber ich war maßlos überfordert und habe seit dieser Fahrstunde richtig "Angst".

    Er holte mich von Zuhause ab wo ich dann aich direkt losfahren musste.

    Also vom Seitenrand anfahren, vor und hinter mir waren Autos an einer Hauptstraße.

    Ich (1 Theoriestunde, 1 Fahrstunde) fahre also raus und hätte dabei fast voll das Auto vor mir gerammt (wie gesat mit dem lenken habe ich echt Probleme) wofür es auch gleich ordentlich ärger gab.

    In der Fahrstunde musste ich dann an einem völlig überfüllten Prakplatz vorwärts und rückwärts einparken, durch die Stadt fahren und dabei auch über schwere Kreuzungen, Landstarße usw.,

    Die ganze Zeit kommen Sprüche wie "mein Gott mach das doch nicht alles in Zeitlupe" ; "Nein nicht die Kupplung loslassen" "schneller, drück aufs Gas du musst schneller fahren".

    Ich bin auch bei einigen Kreuzungen wo die Sicht aufgrund von Baustellen besch***en ist extrem unsicher ob ich da wirklich raus kann - die Antwort von meinem FL "ja ich sehe das ganz sicher nicht"

    Wir haben dann den nächsten Schüler abgeholt welcher mich dann heimgefahren hatte.

    Da war ich wirklich etwas geschockt!

    Der Schüler stand zwar schon kurz vor der Prüfung aber machte doch noch den ein oder anderen Fehler und mein FL saß die ganze Zeit nur am Handy und schreibt SMS und wenn der Schüler dann einen Fehler machte gabs eine auf den Deckel.

    Naja dann kam meine 3. Fahrstunde ich stieg ein - er wieder total freundlich bis ich das Auto startete dann kam die Aussage "also ich sage dir heute nicht mehr wann du schalten musst usw. in der Prüfung kann ich das ja auch nicht".

    Mag sein das ich einfach extrem doof bin aber es tur mir leid ich gebe mir verdammt mühe und kann es aber leider einfach noch nicht.

    Ich weiß nicht immer sofort wann ich schalten muss, lenken ist eine Kathastrophe und ich fahre IMMER zu langsam.

    Ich hatte ja erst eine Theoriestunde und bin auch mit den Verkehrsregeln nicht so ganz vertraut.

    Dazu kommt, dass wenn er aufs Handy guckt (bei mir zwar nicht lange) bekomme ich richtige Panik.

    Mein FL meinte die ganze Zeit er kann jetzt nichts mehr sagen ich muss lernen selbstständiger zu fahren usw. aber ich bin einfach noch nicht so weit.

    Ich bin so überfordert - ich habe da darin schweißausbrüche zittere am ganzen Leib....ich glaube einfach ich bin zu doof fürs fahren!

    Naja nachdem ich da dann fast einen Unfall gebaut hatte konnte ich nicht anders und habe im Wagen einfach das weinen angefangen.

    Mein FL meinte das sei nicht schlimm, Fehler passieren das gehört dazu usw.

    Morgen habe ich die 4.Fahrstunde und ich habe so Panik davor, dass ich kaum schlafen kann.

    Ich schaue mir den ganze Tag Videos von Online Fahrschulen an usw. um es das nächste mal besser zu machen.

    Aber sobald ich dann unterwegs bin ist alles weg - wie gesagt, ich komme aus einer Stadt nahe Köln und schon da bin ich überfordert.

    Kann mir jemand Hoffnung geben? Bei dem es auch so war und irgendwie besser geworden ist?

    Ich hätte auch noch ein paar genau Fragen:

    Wie kann ich das lenken verbessern?

    Mein FL sagt ich fahre entweder zu weit rechts oder zu weit links außerdem "verwackel" ich das Lenkrad die ganze Zeit.

    Wie komme ich schneller über Kreuzungen?

    Ich brauche fürs Schalten, bremsen, wieder anfahren einfach ewig - da kommen dann schon wieder andere Autos und ich kann nicht mehr fahren.

    Schulterblick?

    Wahrscheinlich bin ich doof aber ich sehe beim Schulterblick nur den Innenraum des Fahrzeugs - "wo" muss ich da hin schauen?

    Und was ist so der "Durchschnitt"?

    Wo müsste ich mittlerweile schon stehen?

    Ich danke schonmal jedem, der sich das ganze durchliest und mir evtl. den ein oder anderen Tipp geben kann.

    LG Lisa:)

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Re: Fragen über Fragen - bin ich einfach zu dumm?
    Autor
    kk145
    Datum
    Freitag, 28. April 2017
    Text
    Ich mache ganz sicher nicht den Job, für den dein FL bezahlt wird. Wenn der meint, dass du nach 3 Stunden selbst wissen musst, was zu tun ist, dann weigert er sich damit, für sein Geld auch zu arbeiten. Grundsätzlich bin ich sehr dafür, die Fahrschüler frühestmöglich selbstständig Entscheidungen treffen zu lassen, aber in der Form, wie du es beschreibst, macht das keinen Sinn.

    Ich würde das Gespräch mit dem Chef suchen und darum bitten, dass die Ausbildung mit einem anderen FL fortgesetzt wird. Andernfalls würde ich über den Wechsel der Fahrschule ernsthaft nachdenken.

    Auf den Beitrag antworten


Lernen Sie mit dem
Führerschein-Lernsystem
ab 5,99 € online und mobil
für die Theorieprüfung!
Hier klicken!
iFührerschein
iFührerschein
ist die
Theorie-App für alle
Führerscheinklassen.
Die Lernergebnisse
können mit dem
Online-Lernsystem
synchronisiert werden.
iFührerschein kaufen im AppStore
iFührerschein kaufen bei Google Play
i-Führerschein kaufen im Amazon App-Shop
i-Führerschein kaufen im Windows Store
iFührerschein Lite
iFührerschein Lite

Die kostenlose
Testversion von
iFührerschein
iFührerschein Lite im AppStore laden
iFührerschein Lite bei Google play laden
i-Führerschein Lite laden im Windows Store