Optimal vorbereitet für die Theorieprüfung mit dem Online-Lernsystem von Fahrschule.de.

Spiegelarbeit, (runter)schalten, sonstige ...

  • Thema
    Spiegelarbeit, (runter)schalten, sonstige Problemchen...
    Autor
    paintingthesunriseave
    Datum
    Freitag, 25. März 2016
    Text
    Hey, ich (17, weiblich :D ) hab mich eben mal dazu entschlossen, hier etwas zu meiner jetzigen Lage im Führerschein machen zu schreiben. Ich hatte diese Woche meine 18. Fahrstunde (ohne Überlandfahrt gerechnet), aber hab immer noch so meine Probleme. Zum Beispiel wäre da das runter schalten. Ich bekomme es einfach noch nicht ganz auf die Reihe, wenn mein FL sagt "die nächste rechts abbiegen" erst runter zubremsen und dann zu schalten. Manchmal schaff ich es auch nicht die Kupplung kommen zu lassen und so den Schaltvorgang zu beenden, so dass ich dann beim abbiegen mit getretener Kupplung fahre. Ich bin im Abbiegevorgang immer zu schnell und komme dann mit dem Lenken nicht ganz hinter her. Mein FL sagt ich lenke abgehackt. Kann mir jemand sagen, was er damit meint und wie ich es anders machen kann?

    Mein nächstes Problem wäre das schauen. Ich raff' es irgendwie nicht so bei gleichrangigen Kreuzungen zu schauen. Zumindest nicht so wie er es möchte. Hat jemand einen Tipp wie ich mir das Schauen besser einprägen und auch umsetzen kann?

    Beim Punkt schauen kommt auch noch meine verdammt (mich selber) unbefriedigende Spiegelarbeit. Ich komm nicht ganz damit klar, wann man Aussenspiegel etc. benutzt, so dass es manchmal zu echt doofen Situationen kommt. Gibt es irgendwie einen kleinen Tipp wie ich die Spiegel besser nutze und wann? Manchmal werde ich überholt und merke es erst wenn das Auto neben mir fährt...

    Und noch etwas zum Thema schauen: Da wäre, dass wenn ich ein 30er Schild sehe es zwar wahrnehme, aber nicht ganz weiß wie ich am besten zu den 30 km/h komme... ich meine das so, dass wenn ich eben noch im 4. Gang war, muss ich da unbedingt runterschalten um auf die 30 zu kommen und wenn ja, wann am besten und in den 3. Gang, oder?

    Meine nächste Frage wäre: fährt man Berge immer im 2. Gang hoch? Wieso? Was kann ich mir merken, welcher Berg nun im 2. gefahren wird und welcher auch noch im 3. gehen könnte? Gibt's überhaupt "Berge" die man im 3. fahren kann? Wenn ich manchmal mich selber nach hause fahre, fahren wir durch ein 30 km/h gebiet was ein Stückchen hoch geht. Muss ich da auch im 2. fahren?

    Einparken geht relativ gut, auch wenn ich noch bisschen unsicher dabei bin.

    Da ich zurzeit in der 11. Klasse bin und mein Fachabitur mache, habe ich im 2 wöchigen Rhythmus Praktikum, bei dem ich erst 17:00 Uhr Schluss habe. In diesen 2 Wochen (zumindest beim letzten mal) bin ich nach einem 8 Stunden Tag nicht mehr so ganz konzentriert beim fahren, als wenn ich Schule habe. Beim letzen mal (da hat es auch noch schön kräftig geschneit) hat mein FL sogar nach 45min abgebrochen, hups. Er meint selber, ich soll mehr Fahrstunden nehmen wenn ich Schule hab, aber er war letztens auch noch krank.

    Da jetzt Ferien sind, werde ich nächste Woche wieder fahren und versuchen meine ganze Probleme in den Griff zu bekommen und dann bald die Autobahnfahrt zu machen. Als letzte Frage: Hatten ihr Angst vor euer Autobahnfahrt. Ich hab jetzt schon ziemlich Schiss davor :D

    Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen, mit meine vielen Fragen :D

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Spiegelarbeit, (runter)schalten, sonstige Problemchen...
    Autor
    Mattes
    Datum
    Samstag, 26. März 2016
    Text
    >Hey, ich (17, weiblich :D ) hab mich eben mal dazu entschlossen, hier etwas zu meiner jetzigen Lage im Führerschein machen zu schreiben. Ich hatte diese Woche meine 18. Fahrstunde (ohne Überlandfahrt gerechnet), aber hab immer noch so meine Probleme. Zum Beispiel wäre da das runter schalten. Ich bekomme es einfach noch nicht ganz auf die Reihe, wenn mein FL sagt "die nächste rechts abbiegen" erst runter zubremsen und dann zu schalten. Manchmal schaff ich es auch nicht die Kupplung kommen zu lassen und so den Schaltvorgang zu beenden, so dass ich dann beim abbiegen mit getretener Kupplung fahre. Ich bin im Abbiegevorgang immer zu schnell und komme dann mit dem Lenken nicht ganz hinter her. Mein FL sagt ich lenke abgehackt. Kann mir jemand sagen, was er damit meint und wie ich es anders machen kann?
    Hey,
    was genau dein Fahrlehrer meint, solltest du ihm am besten selber fragen. Dazu ist er schließich da und kann das alles besser bewerten als wir. Wenn du es beim abbiegen nicht alles auf die Reihe bekommst, wenn du an alles denksn muss, dann konzentriere dich zunächst auf das Abbremsen auf 20 kmh mit Schalten und alles und erst dann schaust du nach den Verkehr und biegst dann ab.
    >
    >Mein nächstes Problem wäre das schauen. Ich raff' es irgendwie nicht so bei gleichrangigen Kreuzungen zu schauen. Zumindest nicht so wie er es möchte. Hat jemand einen Tipp wie ich mir das Schauen besser einprägen und auch umsetzen kann?

    Du solltest einfach zu jedem Zeitpunkt immer wissen, was um dein Auto herum passiert. Denke voher immer nach, wann es gefährlich werden könnte. Gucke nie nur als Alibie ihrgentwo hin, sondern immer um andere nicht zu gefährden. Sobald du das Auto etwas besser im Griff hast und dich nicht mehr so auf die Bedienung konzentrieren musst, kommst das automatisch.
    >
    >Beim Punkt schauen kommt auch noch meine verdammt (mich selber) unbefriedigende Spiegelarbeit. Ich komm nicht ganz damit klar, wann man Aussenspiegel etc. benutzt, so dass es manchmal zu echt doofen Situationen kommt. Gibt es irgendwie einen kleinen Tipp wie ich die Spiegel besser nutze und wann? Manchmal werde ich überholt und merke es erst wenn das Auto neben mir fährt...

    Man sollte ca. alle 10 Sekunden einen Blick in den Rückspiegel werfen. Es schafft Sicherheit, wenn du weißt, was um dein Auto herum passiert. Schaue so oft in die Spiegel, bis du dir absolut sicher bist.
    >
    >Und noch etwas zum Thema schauen: Da wäre, dass wenn ich ein 30er Schild sehe es zwar wahrnehme, aber nicht ganz weiß wie ich am besten zu den 30 km/h komme... ich meine das so, dass wenn ich eben noch im 4. Gang war, muss ich da unbedingt runterschalten um auf die 30 zu kommen und wenn ja, wann am besten und in den 3. Gang, oder?

    Du drückst auf die Bremse bis du 30 fährst und schaltest dann in den 3. Gang.
    Wann du schaltest und in welchen Gang ist dabei immer vom Auto abhänig.
    >
    >Meine nächste Frage wäre: fährt man Berge immer im 2. Gang hoch? Wieso? Was kann ich mir merken, welcher Berg nun im 2. gefahren wird und welcher auch noch im 3. gehen könnte? Gibt's überhaupt "Berge" die man im 3. fahren kann? Wenn ich manchmal mich selber nach hause fahre, fahren wir durch ein 30 km/h gebiet was ein Stückchen hoch geht. Muss ich da auch im 2. fahren?

    Wie gesagt, dass ist vom Auto abhänig. Probiere es doch einfach mal aus und spreche mit deinem Fahrlehrer darüber.
    >
    >Einparken geht relativ gut, auch wenn ich noch bisschen unsicher dabei bin.
    >
    >Da ich zurzeit in der 11. Klasse bin und mein Fachabitur mache, habe ich im 2 wöchigen Rhythmus Praktikum, bei dem ich erst 17:00 Uhr Schluss habe. In diesen 2 Wochen (zumindest beim letzten mal) bin ich nach einem 8 Stunden Tag nicht mehr so ganz konzentriert beim fahren, als wenn ich Schule habe. Beim letzen mal (da hat es auch noch schön kräftig geschneit) hat mein FL sogar nach 45min abgebrochen, hups. Er meint selber, ich soll mehr Fahrstunden nehmen wenn ich Schule hab, aber er war letztens auch noch krank.

    Das kommt wohl vor, aber er wird ja nicht immer dann krank sein.
    >
    >Da jetzt Ferien sind, werde ich nächste Woche wieder fahren und versuchen meine ganze Probleme in den Griff zu bekommen und dann bald die Autobahnfahrt zu machen. Als letzte Frage: Hatten ihr Angst vor euer Autobahnfahrt. Ich hab jetzt schon ziemlich Schiss davor :D

    Davor schon etwas, aber das ist eigentlich das Endspannendste was es gibt. Da brauch man garkeine Angst vor haben.
    Viel Glück
    >
    >Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen, mit meine vielen Fragen :D

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Spiegelarbeit, (runter)schalten, sonstige Problemchen...
    Autor
    kk145
    Datum
    Freitag, 1. April 2016
    Text
    >Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen, mit meine vielen Fragen :D

    Wirklich helfen sollte dir vor allem dein FL. Der wird nämlich dafür bezahlt, dir Grundlagen wie Schalten und Gangwahl, Abbiegen, Blickführung und solche Dinge beizubringen. Wie man 18 Übungsfahrten lang an solchen Problemen vorbeikommt, verstehe ich nicht. Was macht ihr eigentlich die ganze Zeit?

    Das Ganze ist vermutlich nur zu einem Teil dein Fehler, aber am Ende trägst du die Konsequenzen, entweder in Form von Wiederholungsprüfungen oder (wenn du "Glück" hast) in Form von ewiger Unsicherheiten, weil der Beifahrersitz zukünftig frei bleibt. Wenn so grundlegende Fragen wie bei dir aufkommen, sollte der FL eigentlich das Schwierigkeitsniveau ein paar Stufen zurückfahren und die fehlenden Grundlagen noch einmal besser vermitteln. Stattdessen fährt er mit dir auf die Autobahn, obwohl es deutliche Indizien gibt, dass schon die Überlandfahrten zu früh kamen.

    Du solltest deine Fragen dringend mit dem FL klären, schon alleine um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass es diese Fragen gibt - er scheint das nicht zu erkennen. Denn um eine deiner Fragen zu beantworten: Auch wenn ich grundsätzlich finde, dass die Autobahnfahrt eines der leichtesten Ausbildungselemente ist (u.a. weil man viele typische Fehler mangels Gelegenheit gar nicht machen kann), hätte ich davor Angst, wenn mich schon das Zurückschalten vor dem Abbiegen überfordert.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Spiegelarbeit, (runter)schalten, sonstige Problemchen...
    Autor
    Frau Nachbarin
    Datum
    Donnerstag, 7. April 2016
    Text
    Moin!

    Es sieht ganz danach aus, dass Du zwei selbst gemachte (selbst gemachte!) Probleme mit Dir rum trägst, die Dir enorm im Weg stehen:

    a) Du denkst (übers Autofahren) zu viel nach. Du machst Dir Gedanken über Situationen, die Dir nur deshalb als Problem erscheinen, weil Du in ihnen ein Problem vermutest. „Der Kopf ist rund, damit man auch andersrum denken kann“, sagte letzt jemand. Das scheint auf viele hier im Forum zuzutreffen: Es werden Selbstverständlichkeiten und gar Nichtigkeiten bis ins Detail zerlegt — nur macht Ihr Euch selber das Leben damit schwer. Wäre ich Fahrlehrerin, würde ich sagen: „Steig ein, fahr los, sei entspannt, halt die Klappe. Solange ich nichts sage, machst Du alles richtig.“

    b) Warum in aller Welt machst Du nicht _erst_ Dein Abi und _dann_ den Führerschein (oder umgekehrt)? Wieso beides gleichzeitig? Mit Deinen gerade mal 17 Jahren bist Du so ziemlich die Letzte, die irgendwas von „keine Zeit!“ denken kann.

    Alleine die seltsame Wortschöpfung „Spiegelarbeit“ spricht Bände, echt. Wenn Du Dir mal überlegst, aus welchen Gründen die Rückspiegel da sind, dann hast Du im Prinzip schon die Antwort: Sie sollen Deine Augen (Deinen Blick) unterstützen (weil Du Dich ja nicht ständig umdrehen kannst, was übrigens in geschlossenen Transportern und Lkw ja eh nix nützen würde).

    Schlussfolgerung? Im Prinzip schaust Du genauso viel in die drei Spiegel, wie Du auch aus den drei Fenstern schaust. Ganz einfach. Passiert automatisch, übrigens. Ich kann mir (nach 38 Jahren Führerschein) absolut nicht vorstellen, dass und weshalb es irgend welche „Spielregeln“ geben sollte, wie oft Du in welchen Spiegel in Relation zur Häufigkeit des Schauens durch die drei Fenster schauen musst (solltest, was weiß ich).

    Dann fragst Du: „fährt man Berge immer im 2. Gang hoch? Wieso? Was kann ich mir merken, welcher Berg nun im 2. gefahren wird und welcher auch noch im 3. gehen könnte? Gibt's überhaupt "Berge" die man im 3. fahren kann? Wenn ich manchmal mich selber nach hause fahre, fahren wir durch ein 30 km/h gebiet was ein Stückchen hoch geht. Muss ich da auch im 2. fahren?“

    Vielleicht sollte man sich für den Theorieunterricht für Pkw etwas mehr abgucken beim Theorieunterricht für den CE-Führerschein (also Lkw) — dann nämlich würden solche Fragen überhaupt nicht erst aufkommen. Da geht es detailliert (!) um die Technik, die in diesen Fahrzeugen steckt. Man lässt Dich erst dann in so ein Fahrzeug, wenn Du innerlich nachvollziehen kannst, warum welche Technikkomponente mit anderen Komponenten zusammen spielt (und was dabei heraus kommt). Hat man das intus, geht quasi alles wie von selbst (trust me, I‘ve done it).

    Ich nehme mal Deine Frage konkret auseinander:

    Der Motor liefert die Leistung, die dann aber (mit Hilfe des Getriebes) passend umgesetzt (dosiert) werden muss. Je höher der Gang (ich sag mal 4./5.-6.), umso niedriger die notwendige Drehzahl der Maschine. Das bedeutet, dass diese hohen Gänge also für ebene Strecke, höhere Geschwindigkeit bzw. Gefälle (wo nicht eine Motorbremse eingesetzt werden soll) sind -- während demnach die kleineren Gänge für niedrigere Geschwindigkeiten und für Steigungen vorgesehen sind (und wenn bei Gefällen die Motorbremsleistung [mit-] genutzt werden soll).

    Es gibt keine festen Regeln, welchen Gang man wann nutzen muß — das geht auch überhaupt nicht, da es weder „Normsteigungen“ oder „Normgefälle“ (usw.) gibt, noch „Normmaschinen“.

    Mit dieser Erkenntnis kann Deine Frage „fährt man Berge immer im 2. Gang hoch?“ mit einem glatten Nein beantwortet werden. Genauer: Eine Steigung, die Du nur im 2. schaffst, muss schon ziemlich steil sein (wenn Dein Fahrzeug eh schon rollt).

    Dazu kommt noch, wie gross und stark die Maschine ist in dem Fahrzeug, welches Du gerade fährst. Du kannst Dir aber als Faustregel merken: Kleine Maschinen (selbst wenn sie „boah! viel PS haben“) sind schneller ausser Atem als große. Das liegt am Drehmoment.

    Hohes Drehmoment = viel Kraft (selbst wenn die PS-Angabe niedrig erscheint oder gar ist). Schau und hör Dich mal um in Deiner Gegend. Du wirst feststellen, dass Kleinwagen erheblich mehr Lärm machen können, „um in die Füsse zu kommen“, als grosse. Hast Du viel Drehmoment, kannst Du erheblich „schaltfauer“ fahren.

    Klartext: Du wirst feststellen, dass Du einen 3 Tonner-Transporter mit einer Diesel-Maschine wesentlich „leichtfüssiger und [schalt-]fauler“ fahren kannst als einen dieser verdammten Benziner-Kleinwagen.

    Also, „given all that“, jetzt mal Deine gesamte Frage in Einzelteilen komplett kurz und knackig:

    Q: „fährt man Berge immer im 2. Gang hoch?“

    Nein.

    Q: „Wieso?“

    Du wirst spüren (hören, merken), mit welchen Auto Du wann welchen Gang brauchst. Fängt er bei Steigungen an zu ruckeln („verschlucken“), geh einfach einen Gang runter und gut ist‘s.

    Q: „Was kann ich mir merken, welcher Berg nun im 2. gefahren wird und welcher auch noch im 3. gehen könnte?“

    Du wirst es spüren (hören, merken), wann Du in welcher Situation welchen Gang brauchst. Gänge sind keine Abiprüfungen, sondern Werkzeuge — nicht mehr und nicht weniger. Passt der eine nicht, passt eben der andere.

    Q: „Gibt's überhaupt "Berge" die man im 3. fahren kann?“

    Natürlich. Gibt auch welche, die gehen im 4. Auf Autobahnen gibt‘s jede Menge Steigungen, da reicht es vollkommen, vom 6. in den 5. zu gehen.

    Q: „Wenn ich manchmal mich selber nach hause fahre, fahren wir durch ein 30 km/h gebiet was ein Stückchen hoch geht. Muss ich da auch im 2. fahren?“

    Bloss nicht! Dann fallen alle Anwohner aus den Betten, Kleinkinder fangen an zu flennen, die Katzen flüchten auf Bäume, Eichhörnchen erliegen reihenweise dem Herzkasper und die Hofhunde drehen am Rad. Wohngebiet mit sanfter Steigung sollte nun wirklich auch im 3. zu machen sein (wenn nicht gar im 4., je nach Auto).

    Spätestens, wenn Du ein eigenes Auto hast, wird Dir Dein Bankkonto sehr (!) schnell beibringen, dass es sich im Wortsinn lohnt, diese Sache mit Getriebe, Drehmoment, Leistung zu verinnerlichen:

    Fährst Du zu hochtourig, frisst Dir Dein Auto die Haare vom Kopf. Die Nummer von „aber untertourig macht die Maschine kaputt!“ scheint eine Art „urban myth, die in den Siebzigern vielleicht mal gestimmt haben mochte“.

    Ich habe vor Jahren mal bei einem 3 Tonner Transit (ich liebe Transits!) probiert, ob ich den nicht auch mit Verbrauchswerten fahren kann, die wohl manch Pkw nicht schafft. Es war ein Baujahr 2008 in der „H3/L3-Version“. Mein absoluter Bestwert waren 6,45l/100 km -- beladen mit Arbeitsplatten und Schränken für Einbauküchen. Mein damaliger Arbeitgeber konnt‘s kaum glauben (wir hatten Flottenkarten, insofern hatte er es Schwarz auf Weiss, denn die liefern ja alle möglichen Abrechnungen mit) und die Kollegen kriegten Ärger: „Wenn sie solche Werte schafft, warum in aller Welt produziert ihr ständig Spritrechnungen, daß einem schlecht wird?!“ (Die Antwort war übrigens _auch_: die Kollegen hatten keine Transits).

    Mit anderen Worten: Du kannst z.B. innerorts auf gerader Strecke beim Einhalten der zulässigen Geschwindigkeit locker im 6. fahren — ohne dass die Karre ruckelt oder murrt. Bei Diesel-Transportern jedenfalls. Ob das bei Benziner-Kleinwagen auch geht, wage ich allerdings zu bezweifeln.

    Am liebsten würd‘ ich mal mit Dir durch die Gegend fahren. Jede Wette, dass Du anschliessend bemerkst, dass Du Dir viel zu viele (und unnötige) Gedanken machst. Konzentrier Dich auf Dein Abi. One thing leads to another.

    Gruss,
    Frau Nachbarin
    ::::::::::::::::::::::::::::
    Offence is not given, it‘s taken.

    Auf den Beitrag antworten


Lernen Sie mit dem
Online-Lernsystem
ab 5,99 € online und mobil
für die Theorieprüfung!
Hier klicken!
Fahrschule.de Führerschein

Fahrschule.de 2017

Theorie-App für alle
Führerscheinklassen.

Fahrschule.de Führerschein kaufen im AppStore
Fahrschule.de Führerschein kaufen bei Google Play
Fahrschule.de Führerschein kaufen im Amazon App-Shop
Fahrschule.de Führerschein kaufen im Windows Store
Fahrschule.de Führerschein Lite

Fahrschule.de Lite

Die kostenlose
Testversion der App
Fahrschule.de 2017

Fahrschule.de Lite im AppStore laden
Fahrschule.de Lite bei Google play laden
Fahrschule.de Lite laden im Windows Store