Autounfall

  • Autounfall
     Gast
      schrieb am Freitag, 22. Oktober 2004
    Hallo,

    hatte heute Nachmittag einen Autounfall.
    ich bin noch Fahranfänger und habe jetzt mein erstes Probejahr hinter mir.
    Ich bin mir eigentlich 100% sicher nicht schuld zu sein.
    Es war in einer 30er Zone, ich wollte nach links abbiegen. Mein Unfallgegner kam aus der Straße, in die ich abbiegen wollte und wollte ich die Straße einbiegen, in der ich stand. Theoretisch hätten wir nebeneinander abbiegen können. Tja, eben theoretisch, denn auf meiner Seite stand ein parkendes Auto. Da ich aber von rechts kam, hätte ich ja eigentlich Vorfahrt gehabt. Ich war auch zuerst an der Kreuzung und stand quasi schon in der Mitte der Straße. Das andere Fahrzeug wäre nie an mir vorbei gekommen. Sie dachte es sich aber wohl so und ist gefahren, genau so wie ich. Naja, und dann gabs einen Knall und jetzt ist mein Auto nicht mehr ganz wie vorher. Meine Fahrerseite ist, wie ich denke hin, muß wohl ausgewechselt werden. Hat ne Beule und Kratzspuren. Sieht aber ziemlich schlimm aus.
    Hab nun folgende Frage:

    Angenommen ich bin unschuldig, muß ich dann mit einem Aufbauseminar und weiteren 3 Probejahren rechnen?
    Oder:
    Angenommen ich bin schuldig (was ich nicht denke), was ist dann?

    Hab auch am Unfallort viel falsch gemacht: keine Polizei eingeschlatet, mir nicht den personalausweis zeigen lasse., kein Unfallberciht ausgefüllt. Hab lediglich Name und Telefonnummer und KFZ-Kennzeichen und Autotyp. naja, wie das eben so ist. War völlig überfordert. Danach ist man eben immer schlauer.

    Ich hoffe, mir kann jemand helfen. Wäre sehr dankbar darüber.
    Vielen Dank
    und noch eine unfallfreie Fahrt!!!

    Katarina
  • Thema
    Re: Autounfall
    Autor
      Gast
      schrieb am Freitag, 22. Oktober 2004
    Text
    >Hallo,
    >
    >hatte heute Nachmittag einen Autounfall.
    >ich bin noch Fahranfänger und habe jetzt mein erstes Probejahr hinter mir.
    >Ich bin mir eigentlich 100% sicher nicht schuld zu sein.
    >Es war in einer 30er Zone, ich wollte nach links abbiegen. Mein Unfallgegner kam aus der Straße, in die ich abbiegen wollte und wollte ich die Straße einbiegen, in der ich stand. Theoretisch hätten wir nebeneinander abbiegen können. Tja, eben theoretisch, denn auf meiner Seite stand ein parkendes Auto. Da ich aber von rechts kam, hätte ich ja eigentlich Vorfahrt gehabt. Ich war auch zuerst an der Kreuzung und stand quasi schon in der Mitte der Straße. Das andere Fahrzeug wäre nie an mir vorbei gekommen. Sie dachte es sich aber wohl so und ist gefahren, genau so wie ich. Naja, und dann gabs einen Knall und jetzt ist mein Auto nicht mehr ganz wie vorher. Meine Fahrerseite ist, wie ich denke hin, muß wohl ausgewechselt werden. Hat ne Beule und Kratzspuren. Sieht aber ziemlich schlimm aus.
    >Hab nun folgende Frage:
    >
    >Angenommen ich bin unschuldig, muß ich dann mit einem Aufbauseminar und weiteren 3 Probejahren rechnen?
    >Oder:
    >Angenommen ich bin schuldig (was ich nicht denke), was ist dann?
    >
    >Hab auch am Unfallort viel falsch gemacht: keine Polizei eingeschlatet, mir nicht den personalausweis zeigen lasse., kein Unfallberciht ausgefüllt. Hab lediglich Name und Telefonnummer und KFZ-Kennzeichen und Autotyp. naja, wie das eben so ist. War völlig überfordert. Danach ist man eben immer schlauer.
    >
    >Ich hoffe, mir kann jemand helfen. Wäre sehr dankbar darüber.
    >Vielen Dank
    >und noch eine unfallfreie Fahrt!!!
    >
    >Katarina
    >
    Hallo Katarina,
    keine Polizei zum Unfallort zu rufen war vielleicht für die Schadensregulierung ein Fehler; aber da Du ja keine Polizei eingeschaltet hast kann auch keine "Anzeige" gefertigt werden! Selbst wenn Du der "Unfallverursacher" bist - es gibt kein Bußgeld und es gibt keine Punkte also auch keine "Nachschulung" und keine Verlängerung der Probezeit.

    Gruß Elvira D. FL'in

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  • Thema
    Re: Re: Autounfall
    Autor
      Gast
      schrieb am Freitag, 22. Oktober 2004
    Text
    Hallo,

    das mit dem überfordertsein am Unfallort kenne ich auch. Ich hatte zwar selber keinen Unfall, aber mein Bruder direkt vor der Haustür (er war allerdings 100% eindeutig unschuldig).
    Also einen Unfallbericht kann man auch noch im Nachhinein ausfüllen. Der muss ja eh an die Versicherung gegeben werden, damit der Schaden übernommen werden kann.
    Setz dich mit deiner Unfallgegnerin in Verbindung und setzt euch zusammen und füllt den Bericht aus (wenn sie die Schuld voll auf sich nimmt, kein Problem, wird ja auch im Bericht festgehalten). Was hat sie denn am Unfallort gesagt? Gab es Zeugen?

    Soviel ich weiß, kann man doch auch noch im nachhinein die Polizei einschalten? Vorteilhaft wäre es dann natürlich, wenn man Fotos vom Unfallort oder so hätte. Deswegen würde ich auch jedem raten so ein Unfallaufnahmepaket im Auto zu haben.

    Aber frag am Besten einfach mal bei deiner Versicherung nach, wie es nun weiter geht und was auf dich zukommt. Die müssten dir eigentlich weiterhelfen können.

    Grüße
    Nora

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  • Thema
    Re: Autounfall
    Autor
      Gast
      schrieb am Samstag, 23. Oktober 2004
    Text
    Hallo,

    danke euch für eure Hilfe.
    ich werd am Montag zur Versicherung gehen und mal sehen wie es weitergeht. fakt wird aber sein, dass jeder von uns dem anderen die Schuld gibt. Und dann steht Aussage gegen Aussage. Zeugen gabs auch keine.
    WEnn die Polizei gekommen wäre, wäre klar gewesen, dass ich von rechts komme und Vorfahrt hatte.
    Naja ist jetzt eh passiert.
    Mir war das nur wichtig zu wissen, ob ich nun mit meiner Probezeit Probleme kriege.
    Vielleicht treffe ich mich ja auch noch mal mit meiner Unfallgegnerin.
    Vielen Dank an euch

    Katarina

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  • Thema
    Re: Re: Autounfall
    Autor
      willi
      schrieb am Samstag, 23. Oktober 2004
    Text
    Hallo
    leider ist die Versicherungslobby so groß, dass es heutzutage keine Schuld oder Unschuld mehr gibt. Beide Verkehrsteilnehmer werden an der Schadenssumme beteiligt, also beide Versicherungen belastet und damit müssen beide mehr bezahlen. Nur bei Unfällen, bei denen es für einen Beteiligten unvermeidbar war, also er / sie zum Beispiel an der roten ampel gestanden hat und hinten einer auffuhr, kann der andere 100% bekommen. Sicher, wenn du von rechts kommst hast Du Vorfahrt selbst wenn Du auf der linken Seite der Strasse fährst, aber Du wirst leider beteiligt werden. Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast, geh zum Anwalt, vielleicht schafft er das auf 2 Drittel ein drittel zu Deinen Gunsten zu ändern.

    Mußt leider in den sauren Apfel beissen

    mfg
    willi

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