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Betrugsfall ?

  • Betrugsfall ?
     LuckyLoose
      schrieb am Donnerstag, 30. Januar 2020
    Grüße euch.

    Heute habe ich versucht zu einer anderen Fahrschule zu wechseln, wo auf meine Ausbildungsbescheinigung mit Empörung reagiert wurde.. und mit dem Ratschlag einen Anwalt einzuschalten.

    Meine bestande Theorieprüfung, die mittlerweile verfallen ist, hätte ich nach Angaben der neuen Fahrschule gar nicht erst antreten dürfen, da einige meiner Theoriestunden zum Zeitpunkt der Prüfung gar nicht mehr gültig gewesen sein sollen (2-Jahres Frist).
    Durch die praktische Prüfung bin ich ebenfalls gefallen, jedoch hätte ich auch diese nach Angaben der neuen Fahrschule gar nicht erst antreten dürfen, da nicht alle Sonderfahrten ausgefahren wurden.

    Schockiert war man auch darüber, dass zwischen 2 Fahrstunden teilweise 5 Monate ohne Praxis waren.
    Dafür konnte ich jedoch nichts, meine Fahrschule ist bekannt für häufige sponate Urlaubswochen seitens der Fahrlehrer und Schwierigkeiten überhaupt an neue Fahrstunden zu kommen, da man der Schule buchstäblich 10 mal hinterherlaufen muss, bis irgendwann ne Rückmeldung kommt. Sie ist nicht ohne Grund die mit Abstand am schlechtesten bewertetste Fahrschule Frankfurts, und das in allen recherchierbaren Onlineportalen. Aber ich hatte im Voraus bezahlt (Thorie+Sonderfahrten \"Starterpaket\"..)


    Nun ein kleiner Zeitsprung in die Vergangenheit :

    Mein Fahrlehrer hat mir damals 5 Tage vor der praktischen Prüfung letztere überhaupt erst angekündigt, worauf ich ihn auf die nicht angetretenen Nachtfahrten angesprochen habe, wobei mir dann versichert wurde, dass ich welche gemacht hätte..
    Ich habe abseits der Fahrschule jede Menge um die Ohren, viel Aufmerksamkeit hab ich dem ganzen nicht gewidmet.. ein fataler und sehr kostspieliger Fehler meinerseits.

    Zurück zur aktuellen Lage:

    Alles kam mir plötzlich unheimlich suspekt vor und als ich meine Ausbildungsbescheinigung mit meinen Rechnungen verglichen habe, fiel mir auf, dass ich für erheblich - wirklich ERHEBLICH - mehr Fahrstunden bezahlt habe auf der Ausbildungsbescheinung angegeben waren.
    Leider habe ich kein Buch geführt über Fahrstunden, die ich wirklich gefahren bin, jedoch kann ich nach studieren der Rechnung ohne jegliche Zweifel sagen, dass ich einige der Termine auf der Rechnung DEFINITIV nicht angetreten habe. Die Differenz zwischen den Fahrten auf der Ausbildungsbescheinung und den bezahlten Fahrten lag bei 20.
    Es wurden mir definitiv Termine abkassiert, die ich niemals gefahren habe. Und wenn ich das bei einigen Terminen bereits mit absoluter Sicherheit sagen kann, dann frag ich mich schon, wie hoch die Dunkelziffer ist.. und ich habe keine Ahnung wie ich das nachweisen soll, ich habe der Fahrschule blind vertraut. Ganz unschuldig bin ich also nicht dran.
    Aber vielleicht entschuldigt ja die Tatsache, dass Rechnungen in unregelmäßigen Abstanden erst Monate nach der letzten Fahrstunde per Post kommen, ein bisschen meine Ahnungslosigkeit.

    Eines kann ich jedoch zu 100% nachweisen :
    Einen Tag nachdem mir mein Fahrlehrer versichert hat, ich sei bereits im Dunkeln gefahren, hat er vorsätzlich am Tag nach meiner Bemerkung eine Nachtfahrt eingetragen(2 Tage vor der Prüfung), bei der ich beweisen kann, dass ich sie niemals angetreten habe.
    Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass ich für meine Sonderfahrten bei der Anmeldung im Voraus gezahlt habe.

    Ja, ich muss mich hier definitiv auch an die eigene Nase fassen, weil ich all das nicht viel früher bemerkt habe und untätig alles geduldet habe.
    Trotzdem.. scheinbar wurde ich um viel Geld betrogen.

    Die neue Fahrschule konnte mich nicht aufnehmen, da die Dokumente meiner ehemaligen Fahrschule auch unvollständig gewesen sein sollen und man dort damit nach eigenen Angaben nichts anfangen könnte.
    Das heißt, meine Fahrschule wird mir auch weiterhin Ärger bereiten..

    Daher bitte mal hier bei euch um Ratschläge und hoffe, dass ihr mir da weiterhelfen könnt..

    Zum Beispiel würde ich gerne wissen, ob die Fahrschule dafür haftbar gemacht werden kann, mich ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitäkationen (Theoriestunden + Sonderfahrten) zu den Prüfungen angemeldet zu haben oder ob ich dafür selbst Verantwortung zu tragen habe und keine Schadensersatz-Ansprüche stellen kann.

    Und ist es überhaupt in Ordnung, dass man einfach über Monate hinweg keine Fahrstunden bekommt ?
    (Ich habe regelmäßig ohne jeglichen Erfolg bei der Fahrschule angerufen, war Persönlich dort und mein Fahrlehrer hat auf meine Nachrichten auch nur alle paar Monate mal reagiert. Aber vielleicht hätte ich da einfach penetranter sein sollen ?)

    Zum anderen wüsste ich auch gerne, wie ich in Anbetracht dessen, dass mir mehr Termine abkassiert wurden als ich in Wirklichkeit gefahren bin, handeln soll.
    Wie gesagt, ich hab keine Ahnung wie ich das beweisen soll.

    Wie beweise ich, dass ich viele Fahrten, die ich der Fahrschule zufolge gemacht habe, gar nicht gemacht haben konnte.
    Es geht hier um Beträge von höherer 3-stelliger Größenordnung.
    (Witziger Zufall: Von den Fahrten, bei denen ich mit 100% Sicherheit ausschließen kann, dass ich sie gefahren bin, stehen zwar alle auf meiner Rechnung, jedoch keine einzige auf der Ausbildungsbescheinigung.)

    Nach jeder Fahrstunde unterschreibt man mit dem Finger auf dem Tablet des Fahrlehrers.
    Wären fehlende Unterschriften an besagten Terminen ein Beweis für meine Anschuldigungen ?
    Oder ließe sich sowas seitens der Fahrschule ohne nennenswerten Aufwand fälschen ?
    Und ja, meine Erfahrungen mit den Menschen dort waren so unangenehm, dass ich denen das tatsächlich zutrauen würde. Nja.. vielleicht nicht zutrauen. Aber überraschen würde mich das auch nicht.

    Ich versichere, dass ich meine Erfahrung so neutral wie möglich darzustellen versuche. Ich habe auch bewusst darauf verzichtet, mich zum zwielichtigen persönlichen Umgang meines Fahrlehrers hinterm Steuer gegenüber mir zu äußern.

    Was nun ?

    Peace & Love
    -LuckyL.
  • Thema
    Re: Betrugsfall ?
    Autor
      Dean
      schrieb am Donnerstag, 30. Januar 2020
    Text
    Ich will es kurz machen.
    Deine "neue" Fahrschule will dich nicht haben.
    Der kann es egal sein was deine alte Fahrschule bescheinigt hat, der TÜV hat diese Bescheinigungen jedenfalls akzeptiert. Die Zeit für die 2 Jahresfrist fängt erst ab dem Ausstellungsdatum an.

    Das ein Unterschied zwischen deiner Rechnung und dem Ausbildungsnachweis besteht ist für dich unwichtig. (zumal du ihn auch unterschrieben hast und damit die Richtigkeit anerkannt hast).
    Einzig die Anzahl der gefahrenen und versäumten Fahrstunden muss mit deiner Rechnung übereinstimmen.
    Früher musste sich die Fahrschule die Fahrstunde bestätigen lassen, ist heute nicht mehr so. Daher wird es schwierig zu beweisen das die Daten der Fahrschule falsch sind.

    Sollten auf dem Ausbildungsnachweis weniger als 5-4-3 Sonderfahrten eingetragen sein, bzw. weniger als 12+2 Theorieeinheiten, kannst du das dem SVA melden. Dann muss die Fahrschule das dem Leiter für das Fahrlehrerunwesens erklären.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Betrugsfall ?
    Autor
      LuckyLoose
      schrieb am Donnerstag, 30. Januar 2020
    Text
    >Ich will es kurz machen.
    >Deine \\\"neue\\\" Fahrschule will dich nicht haben.
    >Der kann es egal sein was deine alte Fahrschule bescheinigt hat, der TÜV hat diese Bescheinigungen jedenfalls akzeptiert. Die Zeit für die 2 Jahresfrist fängt erst ab dem Ausstellungsdatum an.
    >
    >Das ein Unterschied zwischen deiner Rechnung und dem Ausbildungsnachweis besteht ist für dich unwichtig. (zumal du ihn auch unterschrieben hast und damit die Richtigkeit anerkannt hast).
    >Einzig die Anzahl der gefahrenen und versäumten Fahrstunden muss mit deiner Rechnung übereinstimmen.
    >Früher musste sich die Fahrschule die Fahrstunde bestätigen lassen, ist heute nicht mehr so. Daher wird es schwierig zu beweisen das die Daten der Fahrschule falsch sind.
    >
    >Sollten auf dem Ausbildungsnachweis weniger als 5-4-3 Sonderfahrten eingetragen sein, bzw. weniger als 12+2 Theorieeinheiten, kannst du das dem SVA melden. Dann muss die Fahrschule das dem Leiter für das Fahrlehrerunwesens erklären.
    >
    >

    Tatsächlich wurde ich in besagter Fahrschule aufgenommen. Dessen Chef klärte mich über die Geschäftspraktiken meiner ehemaligen Fahrschule auf und erklärte mir, dass sich diese Vorfälle seit gut einem Jahrzehnt abspielen. Die Fahrschule sei kein unbeschriebenes Blatt. Juristisch könnte das jedoch sehr langatmig und kostspielig werden. Daher suche ich hier nach Alternativideen.

    Und ja, auf meiner Ausbildungsbescheinigung ist dokumentiert, dass nicht alle Sonderfahrten abgeleistet wurden zum Zeitpunkt der Prüfung . Außerdem kann ich beweisen, dass ich zum Zeitpunkt einer angeblichen Nachtfahrt vor dem Prüfungstag nicht in der Stadt gewesen bin.

    Meine Fahrschule leugnet nun gar nicht mehr, dass ich für Fahrschulstunden bezahlt habe, die ich nie bekommen hab, jedoch weigert sie sich Geld zurücktuerstatten, weil ich \\\"ohnehin froh sein kann\\\" dass sie mir die Fahrstunden so günstig angeboten haben, eigentlich wären diese teurer. Es sei ne Frechheit solche Forderungen zu stellen.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Betrugsfall ?
    Autor
      LuckyLoose
      schrieb am Freitag, 31. Januar 2020
    Text
    >Ich will es kurz machen.
    >Deine "neue" Fahrschule will dich nicht haben.
    >Der kann es egal sein was deine alte Fahrschule bescheinigt hat, der TÜV hat diese Bescheinigungen jedenfalls akzeptiert. Die Zeit für die 2 Jahresfrist fängt erst ab dem Ausstellungsdatum an.
    >
    >Das ein Unterschied zwischen deiner Rechnung und dem Ausbildungsnachweis besteht ist für dich unwichtig. (zumal du ihn auch unterschrieben hast und damit die Richtigkeit anerkannt hast).
    >Einzig die Anzahl der gefahrenen und versäumten Fahrstunden muss mit deiner Rechnung übereinstimmen.
    >Früher musste sich die Fahrschule die Fahrstunde bestätigen lassen, ist heute nicht mehr so. Daher wird es schwierig zu beweisen das die Daten der Fahrschule falsch sind.
    >
    >Sollten auf dem Ausbildungsnachweis weniger als 5-4-3 Sonderfahrten eingetragen sein, bzw. weniger als 12+2 Theorieeinheiten, kannst du das dem SVA melden. Dann muss die Fahrschule das dem Leiter für das Fahrlehrerunwesens erklären.
    >
    >

    Du scheinst dich ein wenig auszukennen, deswegen hätte ich noch mal folgende Frage an dich :

    Glaubst du, dass ich Ansprüche auf Rückerstattung gewisser Kosten hätte, wenn während meiner Ausbildung grundsätzlich zwielichtige Entscheidungen getroffen wurden ?

    Abseits der Anmeldung zur Prüfung trotz fehlenden Nachtfahrten bestehen meine ersten 10 Fahrten bis auf die erste aus Sonderfahrten. Fahrerfahrung hatte ich vorher keine.
    Die Übungsfahrten kamen im Anschluss. Und so ist das auch auf der Bescheinigung dokumentiert.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Betrugsfall ?
    Autor
      Wolfe(FL)
      schrieb am Freitag, 31. Januar 2020
    Text
    >Grüße euch.

    Moin,

    >Heute habe ich versucht zu einer anderen Fahrschule zu wechseln, wo auf meine Ausbildungsbescheinigung mit Empörung reagiert wurde.. und mit dem Ratschlag einen Anwalt einzuschalten.

    Mal schaun.

    >Meine bestande Theorieprüfung, die mittlerweile verfallen ist, hätte ich nach Angaben der neuen Fahrschule gar nicht erst antreten dürfen, da einige meiner Theoriestunden zum Zeitpunkt der Prüfung gar nicht mehr gültig gewesen sein sollen (2-Jahres Frist).

    Kleiner Unfug. Theoriestunden verfallen nicht.
    Nur die Ausbildungsbescheinigung dafür ist 2 Jahre ab Ausstellungsdatum gültig.

    >Durch die praktische Prüfung bin ich ebenfalls gefallen, jedoch hätte ich auch diese nach Angaben der neuen Fahrschule gar nicht erst antreten dürfen, da nicht alle Sonderfahrten ausgefahren wurden.

    Das stimmt.
    Aber: vor der Prüfung unterschreibst du nen Ausbildungsnachweis.
    Damit unterschreibst du selber auch, dass die gemacht wurden!

    >Schockiert war man auch darüber, dass zwischen 2 Fahrstunden teilweise 5 Monate ohne Praxis waren.

    Sollte nicht sein.

    >Sie ist nicht ohne Grund die mit Abstand am schlechtesten bewertetste Fahrschule Frankfurts, und das in allen recherchierbaren Onlineportalen. Aber ich hatte im Voraus bezahlt (Thorie+Sonderfahrten \"Starterpaket\"..)

    Warum bist du dann dorthin?
    Wie viele, vom Preis blenden lassen?

    >Mein Fahrlehrer hat mir damals 5 Tage vor der praktischen Prüfung letztere überhaupt erst angekündigt, worauf ich ihn auf die nicht angetretenen Nachtfahrten angesprochen habe, wobei mir dann versichert wurde, dass ich welche gemacht hätte..

    Regulär solltest du jede Fahrstunde quittiert haben.
    Auch wenns den alten TAgesnachweis für FL nimmer gibt, muss der FL seine Arbeitszeit dokumentieren.
    Und, für den Falle von Unstimmigkeiten, muss er dir nachweisen, dass du gefahren bist.

    >Alles kam mir plötzlich unheimlich suspekt vor und als ich meine Ausbildungsbescheinigung mit meinen Rechnungen verglichen habe, fiel mir auf, dass ich für erheblich - wirklich ERHEBLICH - mehr Fahrstunden bezahlt habe auf der Ausbildungsbescheinung angegeben waren.

    >Leider habe ich kein Buch geführt über Fahrstunden, die ich wirklich gefahren bin, jedoch kann ich nach studieren der Rechnung ohne jegliche Zweifel sagen, dass ich einige der Termine auf der Rechnung DEFINITIV nicht angetreten habe. Die Differenz zwischen den Fahrten auf der Ausbildungsbescheinung und den bezahlten Fahrten lag bei 20.

    Das schon ne heftige Differenz.
    Hast du ne Aufstellung mit Terminen bekommen?

    >Es wurden mir definitiv Termine abkassiert, die ich niemals gefahren habe. Und wenn ich das bei einigen Terminen bereits mit absoluter Sicherheit sagen kann, dann frag ich mich schon, wie hoch die Dunkelziffer ist.. und ich habe keine Ahnung wie ich das nachweisen soll, ich habe der Fahrschule blind vertraut. Ganz unschuldig bin ich also nicht dran.

    Wie gesagt, regulär sollte ja jede Stunde per Unterschrift quittiert sein.

    >Eines kann ich jedoch zu 100% nachweisen :
    >Einen Tag nachdem mir mein Fahrlehrer versichert hat, ich sei bereits im Dunkeln gefahren, hat er vorsätzlich am Tag nach meiner Bemerkung eine Nachtfahrt eingetragen(2 Tage vor der Prüfung), bei der ich beweisen kann, dass ich sie niemals angetreten habe.

    Wie kannst du das beweisen?

    >Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass ich für meine Sonderfahrten bei der Anmeldung im Voraus gezahlt habe.

    Das ist legitim, kann ne Fahrschule so machen.

    >Die neue Fahrschule konnte mich nicht aufnehmen, da die Dokumente meiner ehemaligen Fahrschule auch unvollständig gewesen sein sollen und man dort damit nach eigenen Angaben nichts anfangen könnte.
    >Das heißt, meine Fahrschule wird mir auch weiterhin Ärger bereiten..

    Die neue kann dich jederzeit aufnehmen, wenn sie mag.
    Belege nachreichen oder unbelegte Sachen dann eben nachholen.

    >Zum Beispiel würde ich gerne wissen, ob die Fahrschule dafür haftbar gemacht werden kann, mich ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitäkationen (Theoriestunden + Sonderfahrten) zu den Prüfungen angemeldet zu haben oder ob ich dafür selbst Verantwortung zu tragen habe und keine Schadensersatz-Ansprüche stellen kann.

    Du musst halt beweisen können, was du sagst.


    >Und ist es überhaupt in Ordnung, dass man einfach über Monate hinweg keine Fahrstunden bekommt

    Wenn ne Fahrschule voll ist, kann das passieren, sollte aber nicht.

    >Zum anderen wüsste ich auch gerne, wie ich in Anbetracht dessen, dass mir mehr Termine abkassiert wurden als ich in Wirklichkeit gefahren bin, handeln soll.
    >Wie gesagt, ich hab keine Ahnung wie ich das beweisen soll.

    Unterschriften geleistet?

    >Nach jeder Fahrstunde unterschreibt man mit dem Finger auf dem Tablet des Fahrlehrers.
    >Wären fehlende Unterschriften an besagten Terminen ein Beweis für meine Anschuldigungen ?

    Wenn mal eine fehlt, nicht unbedingt, wenn viele fehlen, durchaus ja.
    Die FS muss dir nämlich belegen können, wann du gefahren bist/sein sollst.

    Mal andere Schüler der Schule befragt, wie dies bei denen war.
    Könnte auch als Indiz helfen, deine Aussagen zu unterstreichen.

    >Oder ließe sich sowas seitens der Fahrschule ohne nennenswerten Aufwand fälschen ?

    Die Software auf den Tablets hat ne amtliche Zulassung, dass es fälschungssicher ist. Die können also nicht ohne weiteres andere Unterschriften von dir umkopieren.

    >Was nun ?

    Hingehen, erstmal sachlich mit denen sprechen.
    Danach, wenn keine Einigung, ab zum Anwalt, den befragen.
    Und die zuständige Aufsichtsbehörde informieren.

    >
    >Peace & Love
    > -LuckyL.

    Grüssle
    Wolfe

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Betrugsfall ?
    Autor
      LuckyLoose
      schrieb am Freitag, 31. Januar 2020
    Text
    >Warum bist du dann dorthin?
    >Wie viele, vom Preis blenden lassen?

    Es wurde mit einem Starterpaket geworben. Mein Opa schenkte mir das zum 18. Geburtstag. Diese Pakte werden an allen 3 Standorten verkauft und binden einen an die Fahrschule. Die Anzahl der Fahrschulbüros ist ziemlich gewaltig in Anbetracht dessen, dass es ingesamt nur 3 Lehrer gibt.




    >Regulär solltest du jede Fahrstunde quittiert haben.
    >Auch wenns den alten TAgesnachweis für FL nimmer gibt, muss der FL seine Arbeitszeit dokumentieren.
    >Und, für den Falle von Unstimmigkeiten, muss er dir nachweisen, dass du gefahren bist.
    >Hast du ne Aufstellung mit Terminen bekommen?
    >Wie gesagt, regulär sollte ja jede Stunde per Unterschrift quittiert sein.

    Die Termine sind allesamt im System vermerkt und bezahlt wurden sie auch.
    Nun zum Update: In der Fahrschule wurde es unangenehm als ich die Unterschriften sehen wollte. Sie wurden mir nun ausgestellt. Es fehlen einige..
    Dort reagierte man jedoch mit Wut auf die Forderung, mir das Geld zurückzuerstatten. Ich solle lieber dankbar sein, dass mir derart günstig Fahrstunden angeboten wurden. Letztens Endes sei ich trotzdem günstiger durchgekommen als fair wäre.





    >>Eines kann ich jedoch zu 100% nachweisen :
    >>Einen Tag nachdem mir mein Fahrlehrer versichert hat, ich sei bereits im Dunkeln gefahren, hat er vorsätzlich am Tag nach meiner Bemerkung eine Nachtfahrt eingetragen(2 Tage vor der Prüfung), bei der ich beweisen kann, dass ich sie niemals angetreten habe.
    >
    >Wie kannst du das beweisen?
    >

    Einige Tage vor der Prüfung habe ich meinem Fahrlehrer geschrieben, dass ich noch keine Nachtfahrten gefahren bin und angemerkt, dass ich doch gar nicht zur Prüfung dürfte, zu der er mich eingetragen hat.
    Daraufhin fand eines Morgens die letzte Eintelstunde vor der Prüfung statt. Dort wurde mir versichert, ich sei bereits im Dunkeln gefahren.
    Diese letzte (Einzel)Fahrstunde fand Morgens statt. Eingetragen und kassiert wurde eine Einzelstunde bei Tag (20 Uhr) und eine Nachtfahrt (20:45). Auf der 20 Uhr Fahrt fehlt die Unterschrift. Auf der Nachtfahrt ist eine drauf. Da ich mir nach dem studieren der Rechnung absolut sicher war, dass diese Fahrt niemals stattgefunden haben kann, hab ich in meinen eigenen Chatprotokollen und Termineinträgen geschaut, wo ich zu der Zeit gewesen sein könnte. Ich war mit Freunden verabredet. Um 20:30 hatte ich besagten Freunden an besagtem Tag noch geschrieben, dass ich nun am Treffpunkt sei und gefragt wo genau sie sich aufhalten würden. Es ist ne zu seltene Freude diese Menschen zu sehen, dementsprechend können wir uns alle noch sehr gut daran erinnern, wie wir an diesen Abend gemeinsam verbracht haben und können allesamt bestätigen, dass ich zu dieser Uhrzeit nicht einmal in der Nähe der Fahrschule gewesen bin - geschweige denn eine Fahrstunde gefahren bin.
    Um 20:59 schrieb uns ein weiteres Glied unserer Truppe, dass er nun auch da sei und abgeholt werden möchte. Ich habe ihn abgeholt.






    >Die neue kann dich jederzeit aufnehmen, wenn sie mag.
    >Belege nachreichen oder unbelegte Sachen dann eben nachholen.

    Der Chef der neue Fahrschule hat mich im Anschluss angerufen, und mir erklärt, dass sie grundsätzlich seit gut 5 Jahren keine Fahrschüler aus meiner Schule mehr annehmen, da zu viele Lücken sich bei ihnen abzeichnen würden, um diese Schüler guten Gewissens auf die Straße zu lassen, ohne dass sie vieles von grundauf von Vorne lernen, obwohl sie von der alten Schule bereits alle nötigen prüfungsrelevanten Bescheinigungen haben.
    Letzteres ohne Vorwürfe der Gier zu kommunizieren sei ihnen jedoch über die Jahre hinweg zu sehr über den Kopf gewachsen.
    Er kannte die Fahrschule in und auswendig. Meine und 1 weitere der Stadt seien als schwarze Schafe der Branche bekannt. Er klang sehr glaubwürdig.
    Meine Bescheinigung sei jedoch ein Sonderfall, sowas hätten sie zuvor noch nicht erlebt. Die wäre ein fester Fall für die Behörden.
    Aber dazu später mehr.






    >>Zum Beispiel würde ich gerne wissen, ob die Fahrschule dafür haftbar gemacht werden kann, mich ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitäkationen (Theoriestunden + Sonderfahrten) zu den Prüfungen angemeldet zu haben oder ob ich dafür selbst Verantwortung zu tragen habe und keine Schadensersatz-Ansprüche stellen kann.
    >
    >Du musst halt beweisen können, was du sagst.

    Mit den obenen genannten fehlenden Unterschriften meinerseits kommt noch folgendes hinzu :
    Die Ausbildungsbescheinung. Auf ihr geleistet : Bloß eine Nachtfahrt.
    2 fehlen. Die Prüfung selbst ist dennoch mitvermerkt.
    Außerdem bestehen - auch auf Ausbildungsbescheigung - meine ersten 10 Fahrten aus 9 Sonderfahrten, Fahrerfahrung hatte ich vorher nie, normale Übungsstunden fanden bis auf eine alle nach den Sonderfahrten statt. Ich wurde heute drauf aufmerksam gemacht, dass dies alles andere als üblich ist.

    Ist das Beweis genug ?




    >Mal andere Schüler der Schule befragt, wie dies bei denen war.
    >Könnte auch als Indiz helfen, deine Aussagen zu unterstreichen.

    Unfähigkeit ist ein Vorwurf, der von den meisten Schülern geäußert wird.
    Es soll sich - so wurde mir erklärt - die Rechtslage zu den Bescheinigungen verändert haben. Erst seit kurzem soll man jede einzelne Fahrt und Art der Stunde samt Datum in der Bescheinigung dokumentiert haben müssen. Bis zum letzten Jahr hin soll es so gewesen sein, dass man nicht verpflichtet war, alles so im Detail angeben zu müssen wie seit Neustem. Von daher gibt es vielleicht nicht allzu viele Bescheinigungen meiner Art.




    >Hingehen, erstmal sachlich mit denen sprechen.
    >Danach, wenn keine Einigung, ab zum Anwalt, den befragen.
    >Und die zuständige Aufsichtsbehörde informieren.

    Die Reaktion der Fahrschule habe ich ja oben geschildert.




    Also.. was meinst du ?
    Glaubst du ich hätte Schadenersatzansprüche ?
    Und ist es wirklich so ungewöhnlich, dass zuerst die Sonderfahrten gemacht werden und im Anschluss die restlichen Übungsstunden ?

    Momentan habe ich mich mit dem zuständigen Amt in Verbindung gesetzt. Jedoch weiß ich nicht, wie viele Chancen ich juristisch hätte.
    Sind die Fehler deiner Meinung nach elementar genug für Kontakt zu einem Juristen ?

    Liebe Grüße und ein kleines Dankeschön für deine Zeit.

    -LuckyL

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Betrugsfall ?
    Autor
      Wolfe(FL)
      schrieb am Freitag, 31. Januar 2020
    Text
    Hi,

    >Es wurde mit einem Starterpaket geworben. Mein Opa schenkte mir das zum 18. Geburtstag. Diese Pakte werden an allen 3 Standorten verkauft und binden einen an die Fahrschule. Die Anzahl der Fahrschulbüros ist ziemlich gewaltig in Anbetracht dessen, dass es ingesamt nur 3 Lehrer gibt.

    Hat dein Opa die Fahrschule ausgesucht?
    Starterpaket?
    Was umfasst das?


    >Die Termine sind allesamt im System vermerkt und bezahlt wurden sie auch.

    War nicht die Frage, dass die im System vermerkt sind.
    HAst u alle unterschrieben?

    >Nun zum Update: In der Fahrschule wurde es unangenehm als ich die Unterschriften sehen wollte. Sie wurden mir nun ausgestellt. Es fehlen einige..

    Schlecht für die Fahrschule

    >Dort reagierte man jedoch mit Wut auf die Forderung, mir das Geld zurückzuerstatten. Ich solle lieber dankbar sein, dass mir derart günstig Fahrstunden angeboten wurden. Letztens Endes sei ich trotzdem günstiger durchgekommen als fair wäre.

    Ihr Problem, wenn sie Stunden zu dem Preis anbieten.
    Nicht deins


    > eine Nachtfahrt (20:45).

    Müssten dann 135min (also 3 FStd sein)

    > Auf der Nachtfahrt ist eine drauf.

    Wie kommt die dann dorthin?

    >Da ich mir nach dem studieren der Rechnung absolut sicher war, dass diese Fahrt niemals stattgefunden haben kann, hab ich in meinen eigenen Chatprotokollen und Termineinträgen geschaut, wo ich zu der Zeit gewesen sein könnte. Ich war mit Freunden verabredet. Um 20:30 hatte ich besagten Freunden an besagtem Tag noch geschrieben, dass ich nun am Treffpunkt sei und gefragt wo genau sie sich aufhalten würden. Es ist ne zu seltene Freude diese Menschen zu sehen, dementsprechend können wir uns alle noch sehr gut daran erinnern, wie wir an diesen Abend gemeinsam verbracht haben und können allesamt bestätigen, dass ich zu dieser Uhrzeit nicht einmal in der Nähe der Fahrschule gewesen bin - geschweige denn eine Fahrstunde gefahren bin.
    >Um 20:59 schrieb uns ein weiteres Glied unserer Truppe, dass er nun auch da sei und abgeholt werden möchte. Ich habe ihn abgeholt.
    >

    Ich gehe mal davon aus, dass deine Freunde dann bereit sind, dies zu bezeugen

    >Der Chef der neue Fahrschule hat mich im Anschluss angerufen, und mir erklärt, dass sie grundsätzlich seit gut 5 Jahren keine Fahrschüler aus meiner Schule mehr annehmen, da zu viele Lücken sich bei ihnen abzeichnen würden, um diese Schüler guten Gewissens auf die Straße zu lassen, ohne dass sie vieles von grundauf von Vorne lernen, obwohl sie von der alten Schule bereits alle nötigen prüfungsrelevanten Bescheinigungen haben.

    Kenne ich, und wohl viele andere Kollegen, nur zu gut.
    Leider ist selter wer bereit, dagegen vorzugehen, um diesen schwarzen Schafen mal ans Fell zu gehen.

    >Er kannte die Fahrschule in und auswendig. Meine und 1 weitere der Stadt seien als schwarze Schafe der Branche bekannt. Er klang sehr glaubwürdig.

    Glaube ich unbenommen

    Jetzt die Gewissensfrage: die Lust und die Kraft, so ner Bude mal auf den Pelz zu rücken?

    >Meine Bescheinigung sei jedoch ein Sonderfall, sowas hätten sie zuvor noch nicht erlebt. Die wäre ein fester Fall für die Behörden.

    Dazu brauchts halt Schüler, die mitmachen, dagegen vorzugehen.

    >Mit den obenen genannten fehlenden Unterschriften meinerseits kommt noch folgendes hinzu :
    >Die Ausbildungsbescheinung. Auf ihr geleistet : Bloß eine Nachtfahrt.
    >2 fehlen. Die Prüfung selbst ist dennoch mitvermerkt.

    Damit schonmal ein Verstoß, der verfolgt werden kann.

    >Außerdem bestehen - auch auf Ausbildungsbescheigung - meine ersten 10 Fahrten aus 9 Sonderfahrten, Fahrerfahrung hatte ich vorher nie, normale Übungsstunden fanden bis auf eine alle nach den Sonderfahrten statt. Ich wurde heute drauf aufmerksam gemacht, dass dies alles andere als üblich ist.

    Ist sogar verboten. Besondere Ausbildungsfahren dürfen erst am Ende der Ausbildung gemacht werden.

    >Ist das Beweis genug ?

    Würde hier reinen Gewissens ja sagen!

    >Unfähigkeit ist ein Vorwurf, der von den meisten Schülern geäußert wird.
    >Es soll sich - so wurde mir erklärt - die Rechtslage zu den Bescheinigungen verändert haben. Erst seit kurzem soll man jede einzelne Fahrt und Art der Stunde samt Datum in der Bescheinigung dokumentiert haben müssen. Bis zum letzten Jahr hin soll es so gewesen sein, dass man nicht verpflichtet war, alles so im Detail angeben zu müssen wie seit Neustem. Von daher gibt es vielleicht nicht allzu viele Bescheinigungen meiner Art.

    Der eizige Unterschied jetzt: Uhrzeit muss dabeistehen.
    Datum und Anzahl der Stunden musste schon immer drauf.

    >Die Reaktion der Fahrschule habe ich ja oben geschildert.

    >Also.. was meinst du ?
    >Glaubst du ich hätte Schadenersatzansprüche ?

    Stehen auf der Rechnung alle 12 Sonderfahrten?
    Die (und evtl auch ununterschriebene Stunden) stehen dir meiner Auffassung nach zu.
    Würde aber ein Richter entscheiden, wer dann glaubwürdiger vortragen kann :)

    >Und ist es wirklich so ungewöhnlich, dass zuerst die Sonderfahrten gemacht werden und im Anschluss die restlichen Übungsstunden ?

    Wie oben schon geschrieben, ist das verboten.

    Kannst hier nachlesen:
    https://www.gesetze-im-internet.de/fahrschausbo_2012/BJNR131800012.html

    §5 Abs. 2

    >Momentan habe ich mich mit dem zuständigen Amt in Verbindung gesetzt. Jedoch weiß ich nicht, wie viele Chancen ich juristisch hätte.
    >Sind die Fehler deiner Meinung nach elementar genug für Kontakt zu einem Juristen ?

    Meiner Auffassung nach ja!

    Ruf mal den Fahrlehrerverband an.
    Die können dir evtl auch nen Juristen nennen, der auf Fahrschulrecht gebrieft ist.
    Erstberatung kann dir der dann schon mal sagen, wie er dies einschätzt. Aber ich sehe da sehr gute Chancen.

    >Liebe Grüße und ein kleines Dankeschön für deine Zeit.

    Gerne, denn solche Fahrschulen gehören aus dem Verkehr gezogen.

    >-LuckyL

    Viel Erfolg und halte uns aktuell bitte
    Wolfe

    Kannst dich gerne auch per mail melden (fahrlehrer@email.de)

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Re: Betrugsfall ?
    Autor
      LuckyLoose
      schrieb am Samstag, 1. Februar 2020
    Text
    >Hi,
    >

    >Hat dein Opa die Fahrschule ausgesucht?
    >Starterpaket?
    >Was umfasst das?

    Meine Eltern haben sich damals bei der einzigen Fahrschule in der Umgebung informiert, weil mein Opa drauf bestanden hat, die Kosten für meinen Führerschein zu übernehmen. So ein Gesamtpaket schien da sehr attraktiv. Und mir war es ziemlich egal, welche Fahrschule ich besuche.
    Naiverweise dachte wir, man könnte da nichts falsch machen. Hatten nie von einer schlechten Fahrschule gehört.
    Es ging auf alle Fälle nicht darum, eine möglichst günstige Fahrschule zu finden.
    Der Standort war das ausschlaggebende Argument. Direkt um die Ecke.

    Umfassen tut das Paket die Gebühren für die Anmeldung in der Fahrschule, die Anmeldegebühren für die Prüfungungen, 12 Sonderfahrten und 3 Fahrstunden und die Gebühren für das Online Material.
    Über die Qualität des Unterrichts ist man sich unter Schülern und anderen Fahrschulen grundsätzlich einig.
    Ausnahmen gibts immer, aber die meisten finden es ist ne Schande. Mein Fahrlehrer ist der unbeliebteste der Truppe, die meisten wechseln wenn sie mal an ihn geraten sofort zu einem anderen innerhalb der Fahrschule und bleiben unzufrieden. Ich habe aber den Lehrer verlangt, der zum Zeitpunkt meines Ausbildungsbeginns die meiste Zeit hatte. Und den hab ich bekommen. Seine Art allein ist eigentlich Grund genug, ihm die Zulassung zu entziehen. Aber er war halt so surreal arrogant und beleidigend, dass es einen schon wieder amüsiert hat.
    Der Wechsel wird einem durchs Sparpaket unheimich erschwert, was der Grund dafür ist, dass erst nach der Theorie-Prüfung gewechselt wird.

    Das Sparpaket wurde vor 6 Jahren bezahlt. Am Autofahren war ich da nicht sonderlich interessiert.
    Die Fahrschule habe ich im Grunde erst 4 ,5 Jahre später das erste mal besucht. Ein Verfallsdatum hatte das Paket nicht.
    Ich bin mir von daher nicht ganz sicher, inwiefern sich mein Sparvertrag von den heutigen unterscheidet :
    Besonders attraktiv war dem Angebot einhergehende Flatrate, die einem bis zur Prüfung alle Fahrstunden zum Sonderpreis garantiert. Die Fahrstunden wurden dadurch doch angenehm günstig.
    Die meisten Angestellten haben zwar wenig Ahnung vom Organisatorischen in der Fahrschule, jedoch kennen die das Sparpaket ziemlich gut. Diese Pakete scheinen den Fahrschulen ziemlich wichtig zu sein.

    Noch mal : 3 Fahrschulgebäude, alle täglich geöffnet, teils an ziemlich genialen Standorten plaziert ( beispielsweise neben einer Oberstufenschule) Insgesamt gibt es aber nur 3 Fahrlehrer.
    Wie soll das rechnerisch aufgehen ?



    >> eine Nachtfahrt (20:45).
    >Müssten dann 135min (also 3 FStd sein)

    Nein. 45. Eine einzelne und einzige ist auf der Bescheinigung. 20:45.



    In der Tat sind auf meiner Rechnung 2 weitere Nachtfahrten. Eine Doppelstunde um genau zu sein. Diese Doppelstunde soll Monate vor der gefälschten Einzelnachtfahrt stattgefunden haben.
    Ich garantiere dir, dass es diese Doppelstunde niemals gegeben hat.. wüsste leider nicht wie ich das beweisen soll.
    Meine Unterschrift auf dieser Doppelstunde fehlt zumindest. Und die werden wohl ihre Gründe gehabt haben, warum sie die nicht auf den Ausbildungsnachweis geschrieben haben.


    Allgemeinen tauchen ununterschriebene Fahrstunden ausschließlich in der Rechnung auf.
    Auf keiner Einzigen von den in der Ausbildungsbescheinigung angegebenen Fahrstunden fehlt eine Unterschrift.



    >> Auf der Nachtfahrt ist eine drauf.
    >Wie kommt die dann dorthin?

    Habe ne Weile drüber nachgedacht. Es könnte auch der Morgen davor oder danach gewesen sein, aber ich denke am Tag der gefälschten Nachtfahrt habe ich morgens eine letzte Fahrstunde gehabt. Dort hat man mir noch mal vesichert, dass ich mich hinichtlich meiner Zweifel an geleisteten Sonderfahrten irren würde. Er versicherte mir, dass die gemacht wurden.

    Diese Einzelstunde vom morgen befindet sich weder auf der Rechnung noch auf der Bescheinigung.
    Am selben Abend - NACHDEM man mir versichert hat, dass ich alle Nachrtenfanden durch hätte, - soll aber um 20 Uhr eine Fahrstunde gefahren worden sein (keine Unterschrift) und eine unterschriebene Nachtfahrt direkt im Anschluss (20:45). Bezahlen musste ich für beide.
    Zum Zeitpunkt meiner Fahrprüfung (August), war man nicht verpflichtet, eine Uhrzeit anzugeben, richtig ?
    Könnte das erklären, wie meine Unterschrift sich dorthin verirrt hat ?.. wie gesagt, ich kann beweisen dass ich zu an dem Abend ganz woanders gewesen bin.

    Irre dass der Typ es nicht bei der Einzelstunde belassen konnte. Er hätte einfach die Stunde vom Morgen als Nachtfahrt dokumentieren können.
    Er war so gierig, dass er daraus ne Doppelstunde machen musste, weil er an einer Nachtfahrt nichts verdienen kann(Starterpaket).. unfassbar.

    ..verstehe. Das ist also der Grund dafür, dass man die Nachtfahrten nicht fährt. Die wurden mit dem Starterpaket ja bereits bezahlt. An denen würde man nichts zusätzliches verdienen.



    >Stehen auf der Rechnung alle 12 Sonderfahrten?

    Ja. Tatsächlich. Unterschrieben sind nicht alle.






    >>Und ist es wirklich so ungewöhnlich, dass zuerst die Sonderfahrten gemacht werden und im Anschluss die restlichen Übungsstunden ?
    >
    >Wie oben schon geschrieben, ist das verboten.
    >
    >Kannst hier nachlesen:
    >https://www.gesetze-im-internet.de/fahrschausbo_2012/BJNR131800012.html
    >
    >§5 Abs. 2


    Die Sonderfahrten wurden im Vorfeld bezahlt (Starterpaket).
    Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass man sie in den ersten Fahrstunden dokumentiert hat. Man wollte möglichst schnell zusätzliche Rechnungen stellen können..

    Sowas wie Sonderfahrten hatte ich eigentlich nie.
    Es gab keine Struktur in der Ausbildung. Alle Fahrstunden waren recht ähnlich aufgebaut.
    Gelernt wurde da nicht viel.
    Die 3 regulären Übungsfahrstunden aus dem Startpaket habe ich auch nie erhalten. In der Rechnung wären sie mit dem Betrag 0.00 vermerkt gewesen..

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Betrugsfall ?
    Autor
      Wolfe(FL)
      schrieb am Samstag, 1. Februar 2020
    Text
    Moin,

    >Meine Eltern haben sich damals bei der einzigen Fahrschule in der Umgebung informiert, weil mein Opa drauf bestanden hat, die Kosten für meinen Führerschein zu übernehmen. So ein Gesamtpaket schien da sehr attraktiv. Und mir war es ziemlich egal, welche Fahrschule ich besuche.

    Schonmal der erste Fehler.
    Bei sonstigen Einfäufen guggt ihr euch doch auch immer ewig um :)

    >Umfassen tut das Paket die Gebühren für die Anmeldung in der Fahrschule, die Anmeldegebühren für die Prüfungungen, 12 Sonderfahrten und 3 Fahrstunden und die Gebühren für das Online Material.

    Soweit ist das erstmal noch ok und erlaubt.

    >Der Wechsel wird einem durchs Sparpaket unheimich erschwert, was der Grund dafür ist, dass erst nach der Theorie-Prüfung gewechselt wird.

    Warum?
    Selbst bei nem Paketpreis müssten die entsprechenden, nicht genommenen Bestandteile, zurückgezahlt werden.

    >Das Sparpaket wurde vor 6 Jahren bezahlt. Am Autofahren war ich da nicht sonderlich interessiert.
    >Die Fahrschule habe ich im Grunde erst 4 ,5 Jahre später das erste mal besucht. Ein Verfallsdatum hatte das Paket nicht.

    Hier kann ich dann die FS sogar verstehen, weil in der Zeit die Preise sicher angezogen haben.
    Aber auch wieder selber Schuld, den Gutschein nicht zu befristen.

    >Besonders attraktiv war dem Angebot einhergehende Flatrate, die einem bis zur Prüfung alle Fahrstunden zum Sonderpreis garantiert. Die Fahrstunden wurden dadurch doch angenehm günstig.

    Spätestens hier schreit doch alles.

    Wer ein wenig nachdenkt, muss sich doch mal fragen, wie sowas funktionieren soll

    >Noch mal : 3 Fahrschulgebäude, alle täglich geöffnet, teils an ziemlich genialen Standorten plaziert ( beispielsweise neben einer Oberstufenschule) Insgesamt gibt es aber nur 3 Fahrlehrer.
    >Wie soll das rechnerisch aufgehen ?

    Je nach Zulauf kann das funktionieren.

    Darf ich mal raten, Filialen in Bockenheim, Eschersheim und Praunheim?

    >Allgemeinen tauchen ununterschriebene Fahrstunden ausschließlich in der Rechnung auf.
    >Auf keiner Einzigen von den in der Ausbildungsbescheinigung angegebenen Fahrstunden fehlt eine Unterschrift.

    Sehr suspekt


    >Am selben Abend - NACHDEM man mir versichert hat, dass ich alle Nachrtenfanden durch hätte, - soll aber um 20 Uhr eine Fahrstunde gefahren worden sein (keine Unterschrift) und eine unterschriebene Nachtfahrt direkt im Anschluss (20:45). Bezahlen musste ich für beide.
    >Zum Zeitpunkt meiner Fahrprüfung (August), war man nicht verpflichtet, eine Uhrzeit anzugeben, richtig ?

    Wenns 2019 war, galt es auch schon da.
    Der Ausbildungsnachweis musste da schon die Uhrzeit beinhalten

    >Könnte das erklären, wie meine Unterschrift sich dorthin verirrt hat ?.. wie gesagt, ich kann beweisen dass ich zu an dem Abend ganz woanders gewesen bin.

    Das ist schonmal gut

    >Ja. Tatsächlich. Unterschrieben sind nicht alle.

    Wenn du das durchziehen magst, versuch noch andere Fahrschüler zu finden, die bereit sind, sowas bei sich zu bezeugen (und auch belegen können)


    >Die Sonderfahrten wurden im Vorfeld bezahlt (Starterpaket).
    >Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass man sie in den ersten Fahrstunden dokumentiert hat. Man wollte möglichst schnell zusätzliche Rechnungen stellen können..

    Was machst für nen Unterschied, ob ich die vorher kassiere oder hinterher.

    >Die 3 regulären Übungsfahrstunden aus dem Startpaket habe ich auch nie erhalten. In der Rechnung wären sie mit dem Betrag 0.00 vermerkt gewesen..

    Raff dich auf, geh zum Anwalt, finde vorher evtl noch andere FS.

    Nochmals: solche Kollegen müssen vom MArkt.
    ICh frag mich eh immer wieder, wie Fahrschulen mit einem solchen Ruf überhaupt noch Zulauf haben

    Wolfe

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Betrugsfall ?
    Autor
      Dean
      schrieb am Sonntag, 2. Februar 2020
    Text

    >
    >>Das Sparpaket wurde vor 6 Jahren bezahlt. Am Autofahren war ich da nicht sonderlich interessiert.
    >>Die Fahrschule habe ich im Grunde erst 4 ,5 Jahre später das erste mal besucht. Ein Verfallsdatum hatte das Paket nicht.

    >
    Doch. Der Vertrag mit der Fahrschule endet nach 3 Monaten wenn die Ausbildung nicht begonnen wurde oder spätestens nach einem Jahr. Das Geld bleibt zwar erhalten, die Konditionen haben sich aber geändert. Wenn die Fahrschule dich zu den alten Preisen fahren ließ war das mehr als nett von ihr.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Betrugsfall ?
    Autor
      LuckyLoose
      schrieb am Dienstag, 4. Februar 2020
    Text
    >
    >>
    >>>Das Sparpaket wurde vor 6 Jahren bezahlt. Am Autofahren war ich da nicht sonderlich interessiert.
    >>>Die Fahrschule habe ich im Grunde erst 4 ,5 Jahre später das erste mal besucht. Ein Verfallsdatum hatte das Paket nicht.
    >
    >>
    >Doch. Der Vertrag mit der Fahrschule endet nach 3 Monaten wenn die Ausbildung nicht begonnen wurde oder spätestens nach einem Jahr. Das Geld bleibt zwar erhalten, die Konditionen haben sich aber geändert. Wenn die Fahrschule dich zu den alten Preisen fahren ließ war das mehr als nett von ihr.

    Die Fahrschule bestand auf Dankbarkeit meinerseits, als ich das Geld von Fahrstunden, die niemals stattgefunden haben, zurückgefordert habe. Die haben nicht ein mal geleugnet, dass die Fahrstunden nie stattgefunden haben. Die haben einen Wert von über 300 Euro.

    Die Beichnung "nett" ist hier doch ein sehr gewagter Euphemismus.
    Mal abgesehen davon hab ich in die Konditionen meines staubigen Vertrags geguckt. Die Fahrstunden einer Fahrstunde werden dort mit 31 Euro angegeben.
    Ich habe 35 gezahlt. Zu den unterschriebenen Kondtionen lief mein Vertrag also ohnehin nicht.. und darüber habe ich mich nie beklagt.

    Wie eine (nicht bestandene) praktische Prüfung auf eine Bescheinigung kommt, auf der definitiv 2 Sonderfahrten fehlen, ist den umliegenden Fahrschulen ein echtes Rätsel.
    Und dass die Sonderfahrten vor allen übrigen Übungsstunden geleistet wurden - und auch in der Bescheinigung so dokumentiert sind - hat kein Fahrlehrer zuvor jemals gesehen..
    Sonderfahrten sind nach Definition Vertiefungsstunden, in denen ein Schüler, der die grundlegenden Fahrmanöver beherrscht, noch mal in themenspezifische komplexen Verkehrssituationen trainiert wird..

    Also erst mal Meister der komplexen Fahrmanöver werden und dann das Anfahren und lenken lernen ?
    Das ist doch ne bürokratische Absurdität..

    Ich weiß wie unglaubwürdig das klingt, aber die einzigen Erklärungen, die jemals aus dem Mund meines Fahrlehrers gekommen sind, waren kurze Kommentare zum Einparken und zur Gefahrenbremsung.
    Er hatte keine Struktur und schien auch keine Erinnerungen geschweige denn Aufzeichnungen über meinen Ausbildungsstand zu haben..

    Zugeben muss ich Folgendes :
    Er schien zwar kein Interesse daran zu haben, mich für den Verkehr sachgemäß auszubilden.. mit meinem Ausbildungsstand würde ich mich als Gefahr für andere und mich selbst auf der Straße beschreiben und elementarer Stoff wurde nie gemacht.
    Aber : Er schien kein Interesse daran zu haben, mich durchfallen zu lassen. Während der letzten Fahrstunden haben wir fast schon intensiv wenden und parken geübt und plötzlich hat er einem auch bisschen erzählt worauf man in der Prüfung achten muss. Während der letzten 3 Fahrstunden schien er mich wirklich zumindest so ausbilden zu wollen, dass ich durch die Prüfung komme. In der Prüfung habe ich genau das auch hinbekommen.
    Wenden und Parken. Durchgefallen bin ich wegen zu geringem Seitenabstand auf einem sehr engen Fahrstreifen. Und ja, das wurde sogar in den letzten paar Stunden angesprochen.
    Die letzten paar Stunden könnte man als echte Fahrstunden beschreiben.. qualitativ ein bisschen minderwertig, aber nichts pervertiert Unangemessenes, da hab ich schon ganz andere Sachen bei ihm erlebt.

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Betrugsfall ?
    Autor
      LuckyLoose
      schrieb am Dienstag, 4. Februar 2020
    Text
    >Darf ich mal raten, Filialen in Bockenheim, Eschersheim und Praunheim?
    > Warm. Dort wäre das bekanntere der Beiden angedeuteten schwarzen Schäfchen.
    Am Dornbusch solls um die Jahreszeit wärmer sein.. da solls dem anderen ganz gut gefallen. Vielleicht auch am Riedberg..

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