Einzelausbildung bzw. Parallelschulung
cebulon
schrieb am Mittwoch, 2. August 2006
Hallo zusammen,
meine Frage richtet sich an die Kollegen Fahrlehrer und Fahrschulbesitzer:
Ich habe noch meinen zu BW-Zeiten geborenen und dank regelmäßiger Fortbildung erhaltenen FL-Schein für alles, was Räder hat - außer Kl. D. Als mittlerweile "öffentlicher Diener" war ich zuletzt vor ca. 5 Jahren in einer FS "angestellt", um dort vorrangig an der A-Ausbildung meiner damaligen Partnerin mitzuwirken, sprich, "private" Stunden parallel bzw. ergänzend auch an den Wochenenden zur "offiziellen" Ausbildung - Motto "mit jedem Km wächst die Freundschaft". Als Dankeschön habe ich in der FS Theorie gegeben und Kradausbildungen begleitet.
Nun plane ich dergleichen für die B-Ausbildung meiner Gattin, da diese eine "kleine Schissbuchse" ist. Sie hatte zwar in RU mal die Kl. B erworben, aber das nur dank eines Bakschisch an den "Prüfer". Fahrpraxis hat sie danach nie erworben, der Russenschein hätte hier ohne Prüfung eh nicht umgeschrieben werden können. Bei einer Probestunde auf dem Verkehrsübungsplatz wurde mir endgültig klar, dass sie lehrtechnisch eine Herausforderung ist und die Ausbildung unter normalen Umständen eine recht teure Angelegenheit zu werden verspräche. Da sie meine Engelsgeduld und Freude am "Lehren" kennt, würde sie eine Ausbildung (auch) durch mich sehr begrüßen.
Die früher mögliche und von mir wiederholt praktizierte Einzelausbildung gem. FahrlG gibt es ja (leider oder zum Glück) nicht mehr. Daher ist mein Gedanke, in unseren Astra F eine ebenfalls vorhandene Doppelbedienung einzubauen, um sie ergänzend und parallel zur Fahrschule zu schulen. Da es die frühere FS nicht mehr gibt, müsste ich nun eine FS finden, die da mitspielt, sich also "nur offiziell" in meinen "Gilb" verewigt oder gar "richtig" einen "Nebentätigen" einstellt. Mit dem Gedanken an einen Ausgleich zum Schreibtischjob liebäugel ich ja schon länger, allerdings war die Bequemlichkeit bislang stärker.
Nun meine Frage an die erfahrenen "Aktiven": Was haltet Ihr von dieser Planung und fallen Euch evtl. Hindernissgründe ein? Versicherungstechnisch würde der Wagen bei der FahrlVers. versichert.
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten und Gruß,
cebulon (FL)
meine Frage richtet sich an die Kollegen Fahrlehrer und Fahrschulbesitzer:
Ich habe noch meinen zu BW-Zeiten geborenen und dank regelmäßiger Fortbildung erhaltenen FL-Schein für alles, was Räder hat - außer Kl. D. Als mittlerweile "öffentlicher Diener" war ich zuletzt vor ca. 5 Jahren in einer FS "angestellt", um dort vorrangig an der A-Ausbildung meiner damaligen Partnerin mitzuwirken, sprich, "private" Stunden parallel bzw. ergänzend auch an den Wochenenden zur "offiziellen" Ausbildung - Motto "mit jedem Km wächst die Freundschaft". Als Dankeschön habe ich in der FS Theorie gegeben und Kradausbildungen begleitet.
Nun plane ich dergleichen für die B-Ausbildung meiner Gattin, da diese eine "kleine Schissbuchse" ist. Sie hatte zwar in RU mal die Kl. B erworben, aber das nur dank eines Bakschisch an den "Prüfer". Fahrpraxis hat sie danach nie erworben, der Russenschein hätte hier ohne Prüfung eh nicht umgeschrieben werden können. Bei einer Probestunde auf dem Verkehrsübungsplatz wurde mir endgültig klar, dass sie lehrtechnisch eine Herausforderung ist und die Ausbildung unter normalen Umständen eine recht teure Angelegenheit zu werden verspräche. Da sie meine Engelsgeduld und Freude am "Lehren" kennt, würde sie eine Ausbildung (auch) durch mich sehr begrüßen.
Die früher mögliche und von mir wiederholt praktizierte Einzelausbildung gem. FahrlG gibt es ja (leider oder zum Glück) nicht mehr. Daher ist mein Gedanke, in unseren Astra F eine ebenfalls vorhandene Doppelbedienung einzubauen, um sie ergänzend und parallel zur Fahrschule zu schulen. Da es die frühere FS nicht mehr gibt, müsste ich nun eine FS finden, die da mitspielt, sich also "nur offiziell" in meinen "Gilb" verewigt oder gar "richtig" einen "Nebentätigen" einstellt. Mit dem Gedanken an einen Ausgleich zum Schreibtischjob liebäugel ich ja schon länger, allerdings war die Bequemlichkeit bislang stärker.
Nun meine Frage an die erfahrenen "Aktiven": Was haltet Ihr von dieser Planung und fallen Euch evtl. Hindernissgründe ein? Versicherungstechnisch würde der Wagen bei der FahrlVers. versichert.
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten und Gruß,
cebulon (FL)
