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Erste Fahrstunde - total entmutigt

  • Erste Fahrstunde - total entmutigt
     Kinney
      schrieb am Donnerstag, 7. Februar 2013
    Hallo,

    ich hatte am Montag meine erste Fahrstunde. Erstmal hat mein Fahrlehrer mir alles erklärt und mich eingewiesen. Dann sollte ich nur lenken. Das fand ich auch echt gut, weil ich ja noch nie in einem Auto saß. Aber: Selbst lenken kann ich anscheinend nicht richtig! Mein Fahrlehrer meinte die ganze Zeit, ich solle doch zum Beispiel mehr links fahren, obwohl ich in den Seitenspiegeln gesehen habe, dass noch genug Platz war. Ab und zu hat er mir sogar ins Lenkrad gegriffen, wobei er nur minimal korrigiert hat, aber das hat mich umso mehr verunsichert, weil ich nicht wirklich verstanden habe, weswegen er es jetzt gemacht hat. Am Ende der Stunde meinte er "Lenken hat ja am Anfang nicht so gut geklappt."
    Jetzt bin ich total entmutigt, wenn ich nicht mal lenken kann, wie soll ich dann bitte alles andere schaffen? Und wie werde ich erst lenken, wenn ich auch schalten etc. muss?
    Morgen habe ich meine zweite Fahrstunde und bin einfach entmutigt und fühle mich schlecht. Meine besten Freunde haben ihren Führerschein schon, und eine meinte, sie hätte sich immer sehr auf ihre Fahrstunden gefreut.
    Geht/ging es vielleicht noch jemandem wie mir? Und gibts noch Hoffnung?

    Liebe Grüße
  • Thema
    Re: Erste Fahrstunde - total entmutigt
    Autor
      Whitechick28
      schrieb am Donnerstag, 7. Februar 2013
    Text
    Hallo,

    Lass dich nicht entmutigen, so war meine erste Fahrstunde auch, ich war so nervös, wenn du jetzt mit Angst ins Auto steigst dann wird es nicht besser immer ruhig bleiben du bist ja da um es zu lernen, es wird von Fahrstunde zu Fahrstunde besser, also Versuch dich morgen auf die Fahrstunde zu freuen dann klappt das schon.
    Lg

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  • Thema
    Re: Erste Fahrstunde - total entmutigt
    Autor
      -Fool-
      schrieb am Donnerstag, 7. Februar 2013
    Text
    >Hallo,
    >
    >ich hatte am Montag meine erste Fahrstunde. Erstmal hat mein Fahrlehrer mir alles erklärt und mich eingewiesen. Dann sollte ich nur lenken. Das fand ich auch echt gut, weil ich ja noch nie in einem Auto saß. Aber: Selbst lenken kann ich anscheinend nicht richtig! Mein Fahrlehrer meinte die ganze Zeit, ich solle doch zum Beispiel mehr links fahren, obwohl ich in den Seitenspiegeln gesehen habe, dass noch genug Platz war. Ab und zu hat er mir sogar ins Lenkrad gegriffen, wobei er nur minimal korrigiert hat, aber das hat mich umso mehr verunsichert, weil ich nicht wirklich verstanden habe, weswegen er es jetzt gemacht hat. Am Ende der Stunde meinte er "Lenken hat ja am Anfang nicht so gut geklappt."
    >Jetzt bin ich total entmutigt, wenn ich nicht mal lenken kann, wie soll ich dann bitte alles andere schaffen? Und wie werde ich erst lenken, wenn ich auch schalten etc. muss?
    >Morgen habe ich meine zweite Fahrstunde und bin einfach entmutigt und fühle mich schlecht. Meine besten Freunde haben ihren Führerschein schon, und eine meinte, sie hätte sich immer sehr auf ihre Fahrstunden gefreut.
    >Geht/ging es vielleicht noch jemandem wie mir? Und gibts noch Hoffnung?
    >
    >Liebe Grüße

    Hey,

    du solltest nicht so schnell den Mut verlieren. Dass dein FL dir ins Lenkrad greift um dich zu korrigieren bedeutet nicht "Du kannst nicht Lenken. Lass es sein, Autofahren ist nichts für dich.".
    Sondern eher "Schau, ein wenig weiter rechts und du fährst mittiger in deiner Fahrspur. Ich zeig dir kurz wie's geht, dann kannst das selber so nachmachen."
    Das war deine ERSTE fahrstunde. du LERNST doch das Fahren erst. Korrektur und Hinweise gehören dazu - ich würde mir erst Sorgen machen, wenn der FL nichts mehr zu verbessern weiß ;)

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  • Thema
    Re: Erste Fahrstunde - total entmutigt
    Autor
      kk145
      schrieb am Donnerstag, 7. Februar 2013
    Text
    >Und gibts noch Hoffnung?

    Nein, bereits nach der ersten Fahrstunde bist du ein hoffnungsloser Fall. So etwa wolltest du es doch hören, oder? ;)

    Auto fahren ist eine komplexe Sache und es wird eine Zeit dauern, bis du das gelernt hast. Vielleicht solltest du deine Erwartungen etwas zurückschrauben und die Fahrstunden etwas entspannter auf dich zukommen lassen.


    >Mein Fahrlehrer meinte die ganze Zeit, ich solle doch zum Beispiel mehr links fahren, obwohl ich in den Seitenspiegeln gesehen habe, dass noch genug Platz war.

    Ok, du meinst also nach einer Fahrstunde, dass du den richtigen Abstand zum Fahrbahnrand besser beurteilen kannst, als dein Fahrlehrer? Kommt dir das irgendwie seltsam vor?


    >Ab und zu hat er mir sogar ins Lenkrad gegriffen, wobei er nur minimal korrigiert hat, aber das hat mich umso mehr verunsichert, weil ich nicht wirklich verstanden habe, weswegen er es jetzt gemacht hat.

    Du kannst (und sollst!) deinen FL fragen, wenn dir etwas nicht klar ist. Da in diesem Fall aber die Sache klar ist, solltest du lieber versuchen, dir die Position, zu der der FL gelenkt hat, zu merken - da gehört das Auto hin.


    >Meine besten Freunde haben ihren Führerschein schon, und eine meinte, sie hätte sich immer sehr auf ihre Fahrstunden gefreut.

    Das kommt auch bei dir noch, falls du etwas Geduld mitbringst.

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  • Thema
    Re: Re: Erste Fahrstunde - total entmutigt
    Autor
      FrediAnn
      schrieb am Donnerstag, 7. Februar 2013
    Text
    Och, Bei der ersten Fahrstunde wäre ich ohne meinen Fahrlehrer fast alle 5 Meter in den graben gefahren XD
    Und ich alte Mofafahrerin habe mich in den ersten Fahrstunden in jeder Kurve in die Kurve gelegt *lach*

    Das legt sich irgendwann, dann glaubt man, man hat es, und dann kommt das Schalten dazu. Und das anfahren am Berg, und das Einparken, usw.
    Musst dir das wie Mathe vorstellen (obwohl ich ein schlechtes Beispiel bin, ich bin ne Mathenull, und eine schlechte Autofahrerin[Aber meine FL haben das beste gegeben])
    Wenn du die Grundrechenarten verstanden hast, und denkst du kannst alles, dann kommen die Funktionsrechnungen, und alles ist wieder Mist.

    Beim Führerschein ist das genauso. Man fliegt eben immer wieder auf die Nase, aber es ist wie beim Rollerfahren, fliegst du runter, dann steig wieder drauf.


    >>Mein Fahrlehrer meinte die ganze Zeit, ich solle doch zum Beispiel mehr links fahren, obwohl ich in den Seitenspiegeln gesehen habe, dass noch genug Platz war.
    >
    >Ok, du meinst also nach einer Fahrstunde, dass du den richtigen Abstand zum Fahrbahnrand besser beurteilen kannst, als dein Fahrlehrer? Kommt dir das irgendwie seltsam vor?

    Ok, dass kann man nach der 1. nicht wirklich beurteilen, dass musst du zugeben, aber zu gute halten muss man eben doch, dass es vom Fahrersitz eine andere Ansicht ist, als vom Beifahrersitz.

    (eigentlich müsste man um ein Fahrschulauto fahren zu dürfen n Treckerführerschein machen, so oft wie die Begrenzungen gepflügt werden)

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Re: Erste Fahrstunde - total entmutigt
    Autor
      Fahrlehrer Klaus
      schrieb am Mittwoch, 13. Februar 2013
    Text
    Hallo,

    Ich verstehe nicht, wieso die Fahrlehrer in der ersten Fahrstunde solche Angst haben. Schüler lesen doch am ersten Schultag in der ersten Klasse auch Goethes "Faust" in der Urfassung, und rechnen in der dritten Potenz und verstehen nicht das der Lehrer so ein schlechter Pädagoge ist.
    Wer in der ersten Fahrstunde einfach nur den Ratschlägen des Fahrlehrers folgt und nicht versucht bereits alles richtig zu machen, benötigt am Ende mit Sicherheit 10 Doppelstunden weniger wie die, die ihre Fahrlehrer erziehen wollen.

    Klaus

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Re: Re: Erste Fahrstunde - total entmutigt
    Autor
      GregorH
      schrieb am Samstag, 23. Februar 2019
    Text
    >Hallo,
    >
    >Ich verstehe nicht, wieso die Fahrlehrer in der ersten Fahrstunde solche Angst haben. Schüler lesen doch am ersten Schultag in der ersten Klasse auch Goethes \"Faust\" in der Urfassung, und rechnen in der dritten Potenz und verstehen nicht das der Lehrer so ein schlechter Pädagoge ist.
    >Wer in der ersten Fahrstunde einfach nur den Ratschlägen des Fahrlehrers folgt und nicht versucht bereits alles richtig zu machen, benötigt am Ende mit Sicherheit 10 Doppelstunden weniger wie die, die ihre Fahrlehrer erziehen wollen.
    >
    >Klaus

    Klaus hat recht. Mit Sarkasmus kommt man manchmal weiter. In der Fahrausbildung wird nicht selektiert. Hier meint jeder, Autofahren wäre eine von Gott gegebene Fähigkeit. Das Fahrzeug bedienen zu können, umfasst lediglich 3% der Fahrausbildung. Das Gucken 97%.
    Fahrschüler müssen das System \"Straßenverkehr\" ganz neu erlernen. Gefahren erkennen und reagieren, so als Beispiel.
    Der Fahrlehrer kennt die Anforderungen für die Prüfung. Er würde dir nach bestandener Prüfung sein Auto aber nicht ausleihen um damit z.B. am Wochenende nach München, Paris zu fahren.

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