Fahrschüler lenkte Wagen im Drogenrausch
Bekifft zur ersten Fahrstunde
Gleich bei seine ersten Fahrstunde wurde ein Fahrschüler (37) in Wandsbek von der Polizei aus dem Verkehr gezogen: Der Fahrschüler stand offenbar unter Drogeneinfluß.
Mit geröteteten Augen und großen Pupillen starrte er in die Gesichter der Polizisten, die ihn und seinen Fahrlehrer an der Robert-Schuman-Brücke stoppten. Er grinste, gab sich lässig, aber wirkte wie im Drogenrausch - und gab dies auch offen zu. Er habe am Abend zuvor mehrere Joints geraucht, dadurch größere Mengen Marihuana konsumiert, gestand er den Beamten.
Die Polizisten beendeten die Fahrstunde. Sie nahmen den bekifften Mann mit zum Kommissariat, dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der ungläubige Fahrlehrer wurde dann erst mal von den Polizisten über Anzeichen von Drogenmißbrauch im Straßenverkehr aufgeklärt. Die Polizeiführung hatte in den vergangenen Monaten mehrere Großeinsätze gegen Betäubungsmittelmißbrauch bei Autofahrern angeordnet, immer wieder waren dabei Autofahrer erwischt worden, die Drogen genommen und sich dann ans Steuer gesetzt hatten. kj
erschienen am 19. Februar 2005 in Hamburg
Quelle: www.abendblatt.de