Fahrstunde?

  • Fahrstunde?
     Michele
      schrieb am Sonntag, 27. November 2005
    Ich habe eine Frage an allen die die Praxis Prüfung geschaft haben.Wie viele Fahrstunde habt ihr gemacht ungefähr.In meiner Farhschule ist einer, der schon mehr als 60 Fahrst gemacht hat.Er meint er kann fahren aber er muss warten bis der FL sagt dass er bereit für die Prüfung ist!!!
  • Thema
    Re: Fahrstunde?
    Autor
      Floh11
      schrieb am Sonntag, 27. November 2005
    Text
    Hallo,

    hab 27 Uebungsstunden
    + 5 h Ueberland (am Stueck)
    + 4 h Autobahn (ebenfalls am Stueck)
    + 3 h Beleuchtungsfahrt (auch am Stueck, und direkt am Abend vor der Pruefung)

    gebraucht. Macht zusammen 39 Fahrstunden.
    ich habe aber auch nicht ein einziges Mal meinen FL gefragt, ob ich nicht schon Pruefung machen koennte; ich habe ihm da einfach mal vertraut. Mein FL hat von sich aus zu mir gesagt, dass ich zur Pruefung kann und mich dann angemeldet. Ich habe dann auch gleich auf Anhieb bestanden.


    Viele Gruesse,
    Christiane

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  • Thema
    Re: Fahrstunde?
    Autor
      Bea FL
      schrieb am Sonntag, 27. November 2005
    Text
    >Ich habe eine Frage an allen die die Praxis Prüfung geschaft haben.Wie viele Fahrstunde habt ihr gemacht ungefähr.In meiner Farhschule ist einer, der schon mehr als 60 Fahrst gemacht hat.Er meint er kann fahren aber er muss warten bis der FL sagt dass er bereit für die Prüfung ist!!!

    Das ist doch ganz normal das ein Fahrlehrer seinen Schüler erst dann zur Prüfung anmeldet, wenn er ihn/sie dafür fähig hält die Prüfung zu schaffen. Der eine braucht eben mehr, der andere weniger Fahrstunden. Es ist Unsinn dies mit anderen zu vergleichen, da eben jeder Mensch ein Individuum ist und eben auch individuell ausgebildet werden muss. Das dieser Jemand mit den 60 Fahrstunden behauptet er "könne gut fahren" ist eben seine eigene Einschätzung, nur kannst du deinem/seinem Fahrlehrer da schon vertrauen, wenn er meint es hat noch keinen Sinn dann hat es eben keinen. Ich kann es nicht leiden wenn meine Fahrschüler meinen sie müssten mir vorschreiben wann ich sie zur Prüfung anmelde. Im Gesetz wird von uns Fahrlehrern eindeutig verlangt, jemanden erst dann vorzustellen wenn WIR uns sicher sind, das der Fahrschüler so gut ausgebildet ist, dass er die Prüfung besteht (bzw. bestehen kann).

    LG Bea

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  • Thema
    Re: Re: Fahrstunde?
    Autor
      Laila
      schrieb am Montag, 28. November 2005
    Text
    Hallo Bea,

    >Das ist doch ganz normal das ein Fahrlehrer seinen Schüler erst dann zur Prüfung anmeldet, wenn er ihn/sie dafür fähig hält die Prüfung zu schaffen. Der eine braucht eben mehr, der andere weniger Fahrstunden. Es ist Unsinn dies mit anderen zu vergleichen, da eben jeder Mensch ein Individuum ist und eben auch individuell ausgebildet werden muss.

    stimmt!

    > Das dieser Jemand mit den 60 Fahrstunden behauptet er "könne gut fahren" ist eben seine eigene Einschätzung, nur kannst du deinem/seinem Fahrlehrer da schon vertrauen, wenn er meint es hat noch keinen Sinn dann hat es eben keinen.

    Sorry, wenn ich da nun argumentativ reingrätsche, aber das liest sich für mich schon sehr "Ka"-mäßig [1] ;)

    So recht Du ja mit dem Vertrauen hast, aber das gibt es ja nunmal nicht automatisch mit dem unterschriebenen Ausbildungsvertrag dazu, das entwickelt sich. Wenn ein Schüler partout der Meinung ist, dass er "reif für die Prüfung" sei und ein FL sieht das grundsätzlich anders, dann kann das durchaus so sein, dass irgendetwas mit der Rückmeldung des Ausbildungsstandes bzw. der Kommunikation nicht stimmt und da hilft dann auch kein pauschaler Hinweis auf "Vertauen".

    > Ich kann es nicht leiden wenn meine Fahrschüler meinen sie müssten mir vorschreiben wann ich sie zur Prüfung anmelde.

    Kann ich menschlich auf der einen Seite durchaus verstehen, auf der anderen Seite frage ich mich, ob die FS da wirklich immer "vorschreiben" wollen oder ob sie einfach nicht nachvollziehen können (oder auch wollen), warum sie noch nicht so weit sind. Und wenn jemand irgendetwas nicht versteht, dann hilft halt nur eines: reden, Beispiele aufzeigen, überzeugen.

    > Im Gesetz wird von uns Fahrlehrern eindeutig verlangt, jemanden erst dann vorzustellen wenn WIR uns sicher sind, das der Fahrschüler so gut ausgebildet ist, dass er die Prüfung besteht (bzw. bestehen kann).

    Klar! Und das ist auch gut so! Meiner unmaßgeblichen Meinung nach gehört aber eben auch dazu, dass man nicht jeden FS, der halt ein bisschen mehr an Überzeugungsarbeit benötigt (ich weiß, das ist sehr freundlich ausgedrückt), als lästiges Übel empfindet, sondern sich auch überlegt, warum er oder sie jetzt so komplett anderer Meinung ist als man selbst - und nein, das hat in den wenigsten Fällen damit zu tun, dass die alle erkenntnisresistent und / oder geizig sind ;)

    Laila

    [1] Ka: Die Schlange aus dem Dschungelbuch ;)

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