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Fahrstunden, Fahrlehrer, komisches Gefühl zu langsam zu ...

  • Fahrstunden, Fahrlehrer, komisches Gefühl zu langsam zu sein
     Null00
      schrieb am Donnerstag, 31. Mai 2018
    Hallo zusammen.

    Ich habe eine Frage:

    Insgesamt hatte ich jetzt schon 8 Doppelstunden in meiner Fahrschule. Bisher habe ich hauptsächlich Dinge gemacht wie:

    - Fahrzeugsteuerung (Lenken, Kurven, etc.)
    - Schalten (Hoch 1-2-3, Runter 3-2-1, Hoch 1-2-3-4-5, Runter 5-4-3-2-1)
    - Berganfahren
    - komplizierte Kreuzungen in meinem Prüfungsbereich
    - Kreisverkehre (1 und 2spurig)

    An Grundfahraufgaben wie man die kennt: Rückwärts fahren, einparken in allen Formen, Einbahnstraßen, Rechts-vor-Links oder Sonderfahrten habe ich noch absolut gar nichts gemacht.

    Irgendwie hab ich so langsam das Gefühl mein Fahrlehrer wäre irgendwie "langsam" unterwegs, da ich ohne - meiner Meinung nach - wirklichen Mehrwert nur in meinem Prüfungsgebiet durch die Gegend fahre.

    Täuscht mich da mein Gefühl?

    Auf Nachfrage bei meinem Fahrlehrer meinte er, dass ich vom Erfahrungsstand auf dem üblichen Niveau nach der Anzahl der Stunden wäre und wir ja jetzt nach 2-3 Stunden dann mal mit dem Grundfahraufgaben anfangen könnten und dann mit den Sonderfahrten.

    Vielen Dank für eure Meinung.

    Grüße,
    Null00
  • Thema
    Fahrstunden, Fahrlehrer, komisches Gefühl zu langsam zu sein
    Autor
      Wolfe(FL)
      schrieb am Donnerstag, 31. Mai 2018
    Text
    >Hallo zusammen.

    Hi,

    >Ich habe eine Frage:

    schaun mer mol :D

    >Insgesamt hatte ich jetzt schon 8 Doppelstunden in meiner Fahrschule. Bisher habe ich hauptsächlich Dinge gemacht wie:
    >
    >- Fahrzeugsteuerung (Lenken, Kurven, etc.)
    >- Schalten (Hoch 1-2-3, Runter 3-2-1, Hoch 1-2-3-4-5, Runter 5-4-3-2-1)
    >- Berganfahren
    >- komplizierte Kreuzungen in meinem Prüfungsbereich
    >- Kreisverkehre (1 und 2spurig)

    Und? Wie klappt dies alles?
    Was für Rückmeldungen gibt dir dein FL dazu?
    Muss er noch mechanisch eingreifen?
    Oder korrigiert er "nur" verbal und wenn ja, wie viel und was?

    >An Grundfahraufgaben wie man die kennt: Rückwärts fahren, einparken in allen Formen, Einbahnstraßen, Rechts-vor-Links oder Sonderfahrten habe ich noch absolut gar nichts gemacht.

    Wenn du komplizierte Kreuzungen gemacht hast, sollte da dann naturgemäß auch die eine oder ander rechts-vor-links dabei sein :)

    Grundfahraufgaben fange ich auch erst an, wenn das "normale" fahren soweit gut und selbstständig klappt.
    Die Sonderfahrten (oder besondere Ausbildungsfahrten) gehören ins letzte Drittel der Ausbildung.

    >Irgendwie hab ich so langsam das Gefühl mein Fahrlehrer wäre irgendwie "langsam" unterwegs, da ich ohne - meiner Meinung nach - wirklichen Mehrwert nur in meinem Prüfungsgebiet durch die Gegend fahre.

    Das Problem hier ist: es kann keiner (ausser deinem FL und du selber), dein Fahrkönnen einschätzen.
    Deshalb ja die Frage, was an Rückmeldungen (und Eingriffen) von deinem FL noch kommen.

    >Täuscht mich da mein Gefühl?
    >
    >Auf Nachfrage bei meinem Fahrlehrer meinte er, dass ich vom Erfahrungsstand auf dem üblichen Niveau nach der Anzahl der Stunden wäre und wir ja jetzt nach 2-3 Stunden dann mal mit dem Grundfahraufgaben anfangen könnten und dann mit den Sonderfahrten.

    Hier hast Du doch schon deine Antwort vom FL bekommen.
    Aus meiner Sicht (ohne dich zu kennen), klingt dies nach ner recht "normalen" Ausbildung.

    Ich hatte auch schon Leute, mit denen ich erst nach 25-30 Doppelstunden (oder mehr) in diesem Stadium war.

    >Vielen Dank für eure Meinung.

    Weiter viel Erfolg für die Ausbildung

    >Grüße,
    >Null00

    Grüßle
    Wolfe

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Fahrstunden, Fahrlehrer, komisches Gefühl zu langsam zu sein
    Autor
      Null00
      schrieb am Donnerstag, 31. Mai 2018
    Text
    Vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort.

    >- Fahrzeugsteuerung (Lenken, Kurven, etc.)
    >- Schalten (Hoch 1-2-3, Runter 3-2-1, Hoch 1-2-3-4-5, Runter 5-4-3-2-1)
    >- Berganfahren
    >- komplizierte Kreuzungen in meinem Prüfungsbereich
    >- Kreisverkehre (1 und 2spurig)

    >>Und? Wie klappt dies alles?
    >>Was für Rückmeldungen gibt dir dein FL dazu?
    >>Muss er noch mechanisch eingreifen?
    >>Oder korrigiert er "nur" verbal und wenn ja, wie viel und was?

    Meiner Meinung nach klappt das alles sehr gut. Ich würge das Auto nicht ab, ich rolle nicht zu weit zurück, ich verschalte mich nie, Eingriffe ins Lenkrad oder ähnliches muss der FL nicht mehr vornehmen.

    Die Korrektur die er gibt sind nur verbaler Natur. Beispielsweise mal etwas wie "Blinker links vergessen" oder "Schulterblick noch intensiver machen", "nicht so hoch Touren, bisschen früher hochschalten". Im Großen und Ganzen sind die Gespräche die wir während den 1 1/2 Stunden führen eher privater Natur und die Aussage die er "reinruft" sind relativ selten.

    >Wenn du komplizierte Kreuzungen gemacht hast, sollte da dann naturgemäß auch die eine oder ander rechts-vor-links dabei sein :)
    >
    >Grundfahraufgaben fange ich auch erst an, wenn das "normale" fahren soweit gut und selbstständig klappt.
    >Die Sonderfahrten (oder besondere Ausbildungsfahrten) gehören ins letzte Drittel der Ausbildung.

    Eine Rechts-Vor-Links-Kreuzung war in dem Fall noch nicht dabei, da es alles Ampelkreuzungen mit Straßenbahnen-Bus-Verkehr waren inkl. Gegenverkehr, Fahrradstreifen, Fußgänger.

    >Aus meiner Sicht (ohne dich zu kennen), klingt dies nach ner recht "normalen" Ausbildung.

    Also jetzt nichts dabei wo man sich denken müsste, "Okay, das ist irgendwie komisch?"

    ---
    Würdest du raten, dass man sich als Fahrschüler einfach immer entsprechend Feedback von seinem FL einholt und dann entsprechend für sich selbst prüft, ob das mit dem eigenen Gefühl übereinstimmt? Und wenn das Gefühl und das Feedback zu weit auseinandergehen hier einfach mal ein Gespräch sucht, wenn es sich für einen komisch anfühlt?

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Fahrstunden, Fahrlehrer, komisches Gefühl zu langsam zu sein
    Autor
      Wolfe(FL)
      schrieb am Donnerstag, 31. Mai 2018
    Text
    >Vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort.

    Aber gerne doch

    >Meiner Meinung nach klappt das alles sehr gut. Ich würge das Auto nicht ab, ich rolle nicht zu weit zurück, ich verschalte mich nie, Eingriffe ins Lenkrad oder ähnliches muss der FL nicht mehr vornehmen.

    Klingt doch schonmal gut

    >Die Korrektur die er gibt sind nur verbaler Natur. Beispielsweise mal etwas wie "Blinker links vergessen" oder "Schulterblick noch intensiver machen", "nicht so hoch Touren, bisschen früher hochschalten". Im Großen und Ganzen sind die Gespräche die wir während den 1 1/2 Stunden führen eher privater Natur und die Aussage die er "reinruft" sind relativ selten.

    Auch das klingt gut :D

    >Eine Rechts-Vor-Links-Kreuzung war in dem Fall noch nicht dabei, da es alles Ampelkreuzungen mit Straßenbahnen-Bus-Verkehr waren inkl. Gegenverkehr, Fahrradstreifen, Fußgänger.

    Noch nie durch Wohngebiete gefahren? Grübel

    >Also jetzt nichts dabei wo man sich denken müsste, "Okay, das ist irgendwie komisch?"

    Aus meiner Sicht bis hierher absolut nicht.

    >Würdest du raten, dass man sich als Fahrschüler einfach immer entsprechend Feedback von seinem FL einholt und dann entsprechend für sich selbst prüft, ob das mit dem eigenen Gefühl übereinstimmt? Und wenn das Gefühl und das Feedback zu weit auseinandergehen hier einfach mal ein Gespräch sucht, wenn es sich für einen komisch anfühlt?

    Ich mach am Ende jeder Fahrstunde n kurzes Gespräch. Kann mal nur ne Minute sein, kann auch mal 10min dauern, wenn notwendig.
    Ansonsten ist der FL ja dazu da, dir bei Fragen zu helfen.
    Und wenn dir was komisch vorkommt, einfach ansprechen.

    Sprechenden Leutenkann bekanntlich immer geholfen werden :)

    Wichtig ist aus meiner Sicht, dass sich ein Schüler im Auto wohlfühlt und Vertrauen zum FL hat.
    Wenn dies nicht ist, stimmt was nicht.
    Ansprechen und klären.

    Ich hab, wie jeder andere Mensch, auch meine eigenen Macken.
    Und wenn n Schüler was fragt, anmerkt, kritisiert, kann ich begründen und erklären, warum ich dies so mache.

    Und im Regelfall passt das dann.

    Wenn sich von 100 Schülern 2-3 wirklich beschweren, nehm ich dies zur Kenntnis, aber gehört zum Handwerk.
    Wenns 20 und mehr sind, dann muss ich mir mal echt Gedanken machen, was falsch läuft (bzw dann ist es eh schon zu spät).

    Bei deinen Schilderungen scheints n recht harmonisches Miteinander im Auto zu sein, also alles im grünen Bereich

    HAu rein und zieh den Rest erfolgreich durch
    Wolfe

    Auf den Beitrag antworten


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