Nachschulung droht
Gast
schrieb am Samstag, 2. April 2005
Hallo zusammen,
ich habe ein kleines Problem und hoffe dass mir hier jemand helfen kann.
Ich bin vor 3 Wochen mit meinem Bruder in ein Nachbardorf gefahren, kurz bevor ich losgefahren bin hat es angefangen zu schneien. Auf der Bundesstraße war es schon sehr glatt, deshalb bin ich schon extra langsamer gefahren (70 km/h bei erlaubten 100), bin aber trotzdem ins rutschen gekommen, wobei ich die Geschwindigkeit weiter gedrosselt habe. Nachdem ich die Bundesstraße verlassen habe bin noch langsamer gefahren, weil ich den schlechten Zustand der Straße kenne, doch es hat nicht gereicht: In einer scharfen Kurve fing das Auto an zu rutschen und kam von der Fahrbahn ab und wurde erst durch ein Verkehrsschild das an der Seite stand zum Stillstand gebracht (das Schild ist dabei umgeknickt). Die Polizei hat mir dann mit einer Anzeige wegen überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit gedroht, und tatsächlich habe ich gestern eine Anhörung zur Ordnungswidrigkeit bekommen, in der mir folgendes zur Last gelegt wird: "Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Es kam zum Unfall"
Ich habe jetzt die Möglichkeit, mich zu dem Vorwurf zu äußern und ihn gegebenenfalls abzustreiten; meine Frage ist: Lohnt sich das? Wie stehen die Chancen das mir geglaubt wird dass ich tatsächlich meine Geschwindigkeit angepasst habe? Kann mir mein Bruder dabei als Zeuge wichtig sein? Das Problem ist nämlich, dass ich noch in der Probezeit bin, und zur Nachschulung inkl. Probezeitverlängerung müsste wenn die Anklage durchkommt. Und dass obwohl ich 18 Monate lang sicher und verantwortungsbewusst gefahren bin, ich hatte in der Zeit noch nichtmal ein Knöllchen (und bin fast täglich unterwegs)
Vielleich weiß jemand von euch Rat?
ich habe ein kleines Problem und hoffe dass mir hier jemand helfen kann.
Ich bin vor 3 Wochen mit meinem Bruder in ein Nachbardorf gefahren, kurz bevor ich losgefahren bin hat es angefangen zu schneien. Auf der Bundesstraße war es schon sehr glatt, deshalb bin ich schon extra langsamer gefahren (70 km/h bei erlaubten 100), bin aber trotzdem ins rutschen gekommen, wobei ich die Geschwindigkeit weiter gedrosselt habe. Nachdem ich die Bundesstraße verlassen habe bin noch langsamer gefahren, weil ich den schlechten Zustand der Straße kenne, doch es hat nicht gereicht: In einer scharfen Kurve fing das Auto an zu rutschen und kam von der Fahrbahn ab und wurde erst durch ein Verkehrsschild das an der Seite stand zum Stillstand gebracht (das Schild ist dabei umgeknickt). Die Polizei hat mir dann mit einer Anzeige wegen überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit gedroht, und tatsächlich habe ich gestern eine Anhörung zur Ordnungswidrigkeit bekommen, in der mir folgendes zur Last gelegt wird: "Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Es kam zum Unfall"
Ich habe jetzt die Möglichkeit, mich zu dem Vorwurf zu äußern und ihn gegebenenfalls abzustreiten; meine Frage ist: Lohnt sich das? Wie stehen die Chancen das mir geglaubt wird dass ich tatsächlich meine Geschwindigkeit angepasst habe? Kann mir mein Bruder dabei als Zeuge wichtig sein? Das Problem ist nämlich, dass ich noch in der Probezeit bin, und zur Nachschulung inkl. Probezeitverlängerung müsste wenn die Anklage durchkommt. Und dass obwohl ich 18 Monate lang sicher und verantwortungsbewusst gefahren bin, ich hatte in der Zeit noch nichtmal ein Knöllchen (und bin fast täglich unterwegs)
Vielleich weiß jemand von euch Rat?
