Re: Re: Re: Re: Tod bei Verkehrsunfall
satine
schrieb am Samstag, 7. Oktober 2006
Danke für eure Antworten.
@ holger es tut mir so leid mit deiner Mutter.Ich wünsche dir und ihr Kraft diese Zeit durchzustehen. Ich habe(ich hasse das Wort hatte) einen Onkel, der vor einem Jahr an Leukämie verstorben ist.
Du hast Recht jedes Leben endet mit dem Tod. Das ist so leicht gesagt, einen Tod so leicht abhaken kann ich nicht. Mich mit Leichtigkeit in ein Auto zu setzen und tun als wäre nichts gewesen, das kann ich nicht. Ich wünschte ich könnte es.
@ Bettina : Darf ich dich fragen wie lange du gebraucht hast um wieder zu fahren ?
Ich bin mir so unsicher , ob ich schon bereit dazu bin. Aber ich würde gerne wieder fahren.
Meinem Fahrlehrer einen Brief zu schreiben habe ich mir auch schon überlegt. Aber ich will wenn dann persönlich mit ihm reden. Ich will ihm aber nicht alles erzählen. Es klingt jetzt vielleicht blöd , aber es handelt sich bei dem Todesfall um ein Teil meines Privatlebens. Ich will einem Fahrlehrer, der fast so etwas wie ein Fremder ist nichts erzählen. Aber er hat ein Recht darauf es zu erfahren, denn ich muss ihm ja erklären warum ich mich nicht wohl fühle. Ich will nicht mit ihm darüber sprechen , ehrlich gesagt will ich nicht dass er es erfährt. Es ist alles so schwer.
Denkt ihr es reicht wenn ich sage dass es einen Todesfall in der Familie gab und ich sonst nicht darüber sprechen will ?
Es fällt mir einfach so schwer darüber zu reden.
Am liebsten würde ich alles wegstecken und so tun als wäre nichts gewesen. Mir einfach nichts anmerken lassen , damit die Fahrstunden so wie immer sind.
