Vom Diesel zum Benziner...

  • Vom Diesel zum Benziner...
     Hanna**
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Hallo zusammen!
    Seitdem ich zum zweiten Mal durch die praktische Prüfung gefallen bin, les ich öfters Beiträge in diesem Forum (die mir richtig Mut gemacht haben, da ich gemerkt hab, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin). Seit gestern hab ich nun endlich meinen Führerschein und bin heut mit dem Auto meines Freundes gefahren.
    Das Problem:
    In den Fahrstunden bin ich mit einem Diesel gefahren und mein Freund hat einen Benziner. Mir war klar, dass es eine große Umstellung sein würde, aber dass das soooo anders ist, hätt ich mir niemals denken können. Ich hab das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mehr Auto fahren kann und krieg schon Schweißausbrüche wenn ich daran denke...dabei bin ich mit meinem Fahrschulauto super gerne gefahren und hatte riesig Spaß dabei.
    Würd mich freuen, wenn sich jemand meldet, der das gleiche Problem hatte / hat. Immerhin hat mir das Forum schon mal viel Mut gemacht ;D
    Liebe Grüße
    Eure Hanna
  • Thema
    Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      InaBambina
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    also die umstellung ist schon ziemlich schwer, da hast du recht. ich kam am anfang auch nicht damit klar und hatte einfach nur noch kein bock mehr. denn die kupplung beim benziner ist viiiieeel sensibler. beim diesel kann man sich da schon einiges mehr erlauben, aber ein benziner macht gerne mucken und würgt am anfang sehr schnell ab ;) ich bin dann erstmal einfach aufn parkplatz gefahren und hab das anfahren etc. geübt und danach ging es schon besser. und nach drei tagen regelmäßiger fahrt im verkehr hat man den bogen raus ;)

    lg ina

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  • Thema
    Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      kassiopeia
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    >also die umstellung ist schon ziemlich schwer, da hast du recht. ich kam am anfang auch nicht damit klar und hatte einfach nur noch kein bock mehr. denn die kupplung beim benziner ist viiiieeel sensibler. beim diesel kann man sich da schon einiges mehr erlauben, aber ein benziner macht gerne mucken und würgt am anfang sehr schnell ab ;) ich bin dann erstmal einfach aufn parkplatz gefahren und hab das anfahren etc. geübt und danach ging es schon besser. und nach drei tagen regelmäßiger fahrt im verkehr hat man den bogen raus ;)
    >
    >lg ina

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  • Thema
    Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      kassiopeia
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    sorry, vorheriger beitrag war ne fehlzündung. man sollte halt nicht zwei sachen gleichzeitig machen.das problem hab ich auch grad. mit dem fahrschuldiesel war ich flüssig unterwegs und auch einparken war kein problem. nun nach der prüfung hab ich mit unserem opel heftige probleme. weder einparken, noch eine einfahrt rückwärts hoch ging, was nicht nur zu stress mit anderen verkehrsteilnehmern führte, sondern auch zu kommentaren meiner beifahrer.. mein f.l. hat mir erklärt, dass ein diesel schon im leerlauf höhere drehzahlen hat und deshalb leichter losfährt, wenn man die kupplung loslässt.
    aber ein trost:mit jedem tag, den du fährst, wird es besser. mach dir immer klar, dass du deinen schein bekommen hast, weil der prüfer von deinem können überzeugt war und lass dich von besserwissenden beifahrern und hupenden verkehrsteilnehmern nicht verrückt machen.
    üben auf einem parkplatz ist eine recht gute idee.kupplung vorsichtig kommen lassen. irgendwann ändert sich der ton und du fühlst, dass das auto los will. wie ein pferd, das am bindeseil zieht. wenn du jetzt die kupplung noch etwas weiter los lässt, rollt das auto.( wie auf einer wippe, ein pedal los, das andere drücken) dann sanft gas geben- schon gehts los .besser auch das anfahren am berg irgendwo in ruhe üben. ich hatte neulich an einer parkplatzauffahrt probleme, zumal wer hinter mir stand. im moment meide ich noch verkehrssituationen, die mir zuviel stress machen, zb zuviel vekehr. es hilft nur üben, üben.
    nur mut, du schaffst das. bei mir ist der knoten glaub ich heute geplatzt. dafür bin ich mit etwas viel schwung um die kurve und hab den bordstein mitgenommen.
    also, viel freude an der neuen freiheit und allzeit gute fahrt!
    alles liebe

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  • Thema
    Re: Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Hanna**
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    @ kassiopeia: Wie lange hast du denn deinen Führerschein schon?

    Mein Fahrlehrer hat mir zum Glück beigebracht immer n bisschen Gas zu geben wenn ich die Kupplung kommen lasse.. mir ist der Benziner heute auch nur 1x abgesoffen, was mich ziemlich stolz macht *gg*
    Ich denk mal, es hilft wirklich nur üben, üben und nochmals üben. Ich bin heut nämlich nur in der Wohnsiedlung gefahren und hab da schon gemerkt, dass ich n bisschen Angst hab, weil jetzt die verantwortung voll und ganz bei mir liegt und mein Freund nicht auf die Bremse treten kann *gg* und dass ich nicht schnell genug weg komme. Deswegen bleib ich erstmal hier in der Siedlung und wenn ich ein Gefühl für das Auto bekomme, trau ich mich dann auch auf vollere Straßen, damit ich den Verkehr nicht zu sehr aufhalte *gg*

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  • Thema
    Re: Re: Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      car
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    hi,
    naja war bei mir das gleiche, das mit dem benziner und auch das mit der prüfung :)
    du musst einfach das gefühl für die kupplung bekommen und oft fahren.
    denn wenn du wenig fährst, wirst du unsicher.
    aber nach ner zeit wunderst du dich wieso du am anfang probleme mit dem benziner hattest. es wird dann einfach zur routine.

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  • Thema
    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      lalelu
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    fahr nachts auf nem Parkplatz beim Real oder so und übe... da störts keinen, niemand sieht dich.

    Das "umstiegsproblem" ist eher ne psychische Sache, find ich. Dein Schleifpunkt vom FS Auto hattest du so "drin", dass du nicht mehr nachdenken musst. Am Anfang ist dir der FS Wagen ja auch öfter ausgegeangen, oder? Beim jetzigen Auto musst du jedes mal noch suchen - bist also quasi vom Gefühl her wieder am Anfang. Das wird dir erst mal bei JEDEM fremden Auto so gehen, egal ob Diesel oder Benziner. Würdest du doich jetzt in nen fremden Diesel setzen, hättest du auch Probleme....

    und wenn du wirklich mal STress wegen Verkehr hinter dir hast: Lieber Motor laut als Motor aus. Gibt einfach ein bissel Gas, bevor du die Kupplung kommen lässt... ist zwar nicht das Optimum, aber ja nicht fü den Dauergebrauch gedacht - die paar mal anfahren mit (zu) viel Gas kann jede Kupplung ab, ohne ko zu gehen...

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  • Thema
    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      kassiopeia
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    hallo hanna!
    ich hab den schein seit 5 tagen. erst gabs auch etwas probleme, da mein mann 30jahre erfahrung hat und neben mir ´kommentiert hat.. seit einem ziemlichen knall gibt er mir nur noch ein paar freundliche hilfen und heute hat er zweimal gelobt, weil das anfahren so gut geklappt hat.vorhin hab ich nachgelesen und bin dabei nochmal auf die zwei jahre probe gestossen und nun bin ich mir nochmehr der verantwortung bewusst. hoffentlich überseh ich nix,zwei jahre sind lang. neulich war ich so stolz, am stopschild gehalten zu haben und hätt bald nen sehr schnellen radfahrer übersehn. omann, nun kann ich nur allein bremsen. was für verantwortung, ne maschine mit soviel wucht zu bewegen. bloss nix übersehn, dass könnt ich nicht aushalten, jemandem zu schaden...aber es macht auch riesenspass, und schliesslich fahre ich schon einige jahre mit dem 4er ohne verschuldeten unfall und da muss ich noch mehr auf alles achten, so ganz ohne blech.
    liebe grüsse

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  • Thema
    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Speedy__
      schrieb am Sonntag, 28. Mai 2006
    Text
    hallo hanna,

    mal zum Mut machen; das gleiche Problem hatte ich auch. Anfangs habe ich mich nach bestandenen Führerschein total gefreut und wollte umbedingt noch am selben Tag fahren....aber, und jetzt kommt's....auch wir haben keinen diesel, sondern nur einen Benzin. Ein riesen Drama, dachte ich mir und so war's dann auch. Wollte anfahren,habe mindestens 5 mal abgewürgt und den Kopf in den Sand gesteckt und gesagt, ich habe keinen Bock mehr. Dann nib ich 2-3 Wochen gar nicht mehr gefahren, weil ich dachte "das schaffe ich nie mit nem Benziner". Naja, falcsh gedacht: bin dann mal mit meinem vater auf einen Parkplatz gefahren und da haben wir dann nochmal das Anfahren geübt und fragt nicht warum, aber auf einmal ging es doch; keine Ahnung warum, aber das Problem war plötzlich gelöst. Was ich dir also damit sagen will und was die Vorgänger vor mir ja auch geschrieben haben, du bist auf keinen Fall alleine mit diesem Problem. Aber...übung macht bekanntlich den Meister, also nicht-wie ich- aufgeben!!! Du schaffst das schon.

    LG Speedy

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  • Thema
    Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Molle
      schrieb am Mittwoch, 14. Juni 2006
    Text
    >Hallo zusammen!
    >Seitdem ich zum zweiten Mal durch die praktische Prüfung gefallen bin, les ich öfters Beiträge in diesem Forum (die mir richtig Mut gemacht haben, da ich gemerkt hab, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin). Seit gestern hab ich nun endlich meinen Führerschein und bin heut mit dem Auto meines Freundes gefahren.
    >Das Problem:
    >In den Fahrstunden bin ich mit einem Diesel gefahren und mein Freund hat einen Benziner. Mir war klar, dass es eine große Umstellung sein würde, aber dass das soooo anders ist, hätt ich mir niemals denken können. Ich hab das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mehr Auto fahren kann und krieg schon Schweißausbrüche wenn ich daran denke...dabei bin ich mit meinem Fahrschulauto super gerne gefahren und hatte riesig Spaß dabei.
    >Würd mich freuen, wenn sich jemand meldet, der das gleiche Problem hatte / hat. Immerhin hat mir das Forum schon mal viel Mut gemacht ;D
    >Liebe Grüße
    >Eure Hanna
    >

    @ alle FahrlehrerINnnen

    An alle, die sich angesprochen fühlen:

    Warum schult Ihr eigentlich nicht auf verschiedenen Autos (Diesel und Benziner), damit endlich solche Themen erst gar nicht mehr diskutiert werden müssen?


    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Pinky
      schrieb am Mittwoch, 14. Juni 2006
    Text
    Ich hab gestern meinen führerschein bestanden *freu* und kann jetzt auch enldich rumfahrn. wir haben zwar auch einen benziner und man merkt total, dass der sich gaaanz anders fährt als der diesel aus der fahrschule aber mein fahrlehrer hat mir gleich von anfang an beigebracht mit gas anzufahren, und somit hatte ich jetzt nicht soo ein großes problem mim anfahren. nur beim parken, auch wenns nur ein ganz kleine steigung ist muss man ziemlicba ufpassen dass er einem nicht abstirbt..aber ich glaib mit bisschen übung und gewöhnung mekrt man bald kaum mehr einen unterschied.
    Lg

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  • Thema
    Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Wolfe(FL)
      schrieb am Mittwoch, 14. Juni 2006
    Text

    >@ alle FahrlehrerINnnen
    >
    >An alle, die sich angesprochen fühlen:
    >
    >Warum schult Ihr eigentlich nicht auf verschiedenen Autos (Diesel und Benziner), damit endlich solche Themen erst gar nicht mehr diskutiert werden müssen?


    Hi,

    bist du dann auch bereit, die Mehrkosten zu tragen?

    Viele Fahrschulen sind 1-Mann-Betriebe.

    Soll der sich jetzt ein 2. Auto herstellen zum schulen?

    Grüßle
    Wolfe

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  • Thema
    Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      ex-FSin06
      schrieb am Mittwoch, 14. Juni 2006
    Text
    LOL ich musste voll schmunzeln als ich deinen Beitrag gelesen hab... mir ging es ganz genauso, bis ins Detail....
    Ich hatte gar keine Lust mehr autozufahren und hab auch ne Woche oder 2 pausiert.... aber dann hats mir gereicht, schließlich hab ich nicht den Führerschein gemacht um mim Bus zu fahrn ;-) also hab ich mir unser auto geschnappt und bin ans ende von unserm Dorf gefahren. dort hab ich dann ganz gezielt anfahren geübt...
    das ganze ist jetzt ca. 3 monate her und mittlerweile klappt das autofahren wie geschmiert! also mach dir nicht zu viele gedanken, geh entspannt an die sache ran und üb einfach an etwas ruhigeren stellen. ich bin mir sicher du kriegst das hin, ich habs ja auch hingekriegt^^
    Lg ex-FSin06

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  • Thema
    Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Holger
      schrieb am Mittwoch, 14. Juni 2006
    Text
    wenn ich die threads "benziner / diesel" so lese, muss ich immer schmunzeln.
    jedes auto fährt anders.
    egal ob benziner oder diesel. es ist nur eure subjektive angst davor.
    wenn ich meinen fs sage, wir fahren nach dortmund (wir kommen aus einer eher kleineren stadt), machen sie sich schon vor angst in die hose obwohl wir dort nur einfache strecken fahren. rein subjektiv: großstadt = schwer.
    noch `ne geschichte über subjektiv.
    mein alter herr (auch fl) musste mal ganz schnell einen neuen fs-wagen haben. er kaufte sich einen gebrauchten grünen audi 80 (zu der zeit fuhren wir immer WEISSE audi 80). alle fs waren am schimpfen weil das so eine "schei.." karre war. nach 14 tage hatte mein alter herr die nase von der meckerei voll und lies die karre weiss spritzen.
    man glaubt es kaum, aber das auto war wieder supertoll.

    holger

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  • Thema
    Re: Re: Re: Vom Diesel zum Benziner...
    Autor
      Hanna**
      schrieb am Donnerstag, 15. Juni 2006
    Text
    Huhu!
    Erstmal wollt ich sagen, dass es mich total gefreut hat soviele persönliche Erfahrungen und Tips zu lesen.
    Hab auch erst das Anfahren auf nem leeren Parkplatz geübt, bis es klappte.. und dann hab ich mich auf die Straße getraut. War gar nicht so schlimm.
    Gestern bin ich dann mit nem voll besetzten Auto von einer Geburtstagsfeier nach Hause gefahren. Ich bin zwar ziemlich angespannt gewesen, hat aber doch recht gut geklappt. Bin schon froh, dass ich das Auto im Verkehr noch nicht abgesoffen habe *g*
    Und mein Freund ist n ganz süßer.. Wenn ich ins Auto einsteige kommt dann "Dann stell dir mal den Sitz und die Spiegel ein.." Ich komm mir immer noch vor wie in der Fahrschule ;D Und er sagt was ich falsch mache und wie ich es besser machen kann.. da bin ich wirklich froh drüber.

    Wünsch euch noch n schönen Feiertag (falls ihr diesen in eurem Bundesland habt *g*)
    Liebe Grüße
    Hanna

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