Re: Re: Re: Zu Böld um Autozufahren
mutigemaus (verfasserin)
schrieb am Freitag, 24. Dezember 2004
Hallo, ich muss mich nun auch mal wieder zu Wort melden (ich bin die Verfasserin dieses Forums). Ich habe eure Antworten alle gelesen, danke, es tut gut, nicht ganz allein mit diesem Problem zu sein, aber in der Realität beim Fahren ist man trotzdem allein ;{... Also als erstes wollte ich nur sagen, dass ich jetzt bereits 27 Fahrstunden zu je 90 Minuten habe sowie alle Sonderfahrten, trotzdem läuft es immer noch sehr schlecht. Ich mache meinen Führerschein übrigens auf dem Dorf und fahre meistens nur zweimal die Woche. Ich würde mir gerne Zeit lassen und mir kommt es nicht darauf an, den Führerschein schnellstmöglich zu haben, aber bei uns im Dorf herrscht ein gewisser Druck, den ich nicht will und dem ich mich gezwungermaßen auszusetzen habe. Ich werde damit einfach nicht fertig und fahre jedesmal noch schlechter. Ständig fragt irgendjemand (auch meine Eltern) ob ich den Schein denn schon habe und wann ich Prüfung mache, aber es ist kein Ende in Sicht. Ich vertröste dann immer "Bald Bald", aber am liebsten würde ich alle anschreien, was sie sowieso schon denken "Ich bin zu blöd zum Autofahren". Meine Eltern würden das nie wahrhaben wollen, wenn ich sagen würde, ich brauch noch Zeit, weil bis jetzt haben sie sich immer aufgeregt, wenn ich nach 25 Fahrstunden oder so erzählt habe, dass mir immer noch manchmal das Auto abstirbt oder ich Fehler mache..da heißt es dann immer" Das müsstest du jetzt aber langsam können, usw..." Könnt ihr jetzt verstehen wie mieß ich mich fühl? Desweiten kommt einfach, dass ich oft ziemlich unkonzentriert bin, wenn ich z.B. schon ne Stunde vor der Fahrstunde merke, dass ich müde bin und einfach keine Lust habe zu fahren, wird es total mieß und ich schalte komplett ab, sodass mein Fahrlehrer fragt "Was eigentlich mit mir loß ist" Und es gibt Stunden, da freue ich mich richtig aufs Fahren und dann mach ich nen groben Fehler (was so gut wie jede Stunde mehrmals vorkommt) und mein ganzes Selbstbewusstsein ist weg. Die ersten paar Fahrstunden habe ich mich jedesmal rießig aufs Fahren gefreut, es hat mir echt Spaß gemacht, aber jetzt überhaupt nicht mehr. Ich kann mich auch nicht gut mit dem Auto anfreunden (Opel Astra) und wenn ich Strecken, die ich noch nie gefahren bin, fahre, bin ich mir total unsicher und weiß manchmal nicht mehr in welchem Gang zu fahren. Ich bin so deprimierd, der Wille zum Führerschein ist ja da, aber wenn mein Kopf nein sagt, kann ich nix dagegen tun.
Nun möchte ich noch mal etwas zu einer Antwort hier im Forum sagen:
sind die jugendlichen von heute memmen?
die jugendlichen von heute sind am quarken, dass sie kritisiert werden. es sind immer alle anderen schuld, nur nicht man selbst. keiner will geld für eine anständige fahrausbildung ausgeben, für neueste handys, designerkleidung und teure autoradios die den zeitwert des autos überschreiten ist aber geld vorhanden. wie soll ein fahrlehrer einen schwachen schüler aufbauen, wenn die einfachsten dinge nicht beachtet werden, die zig mal wiederholt werden und alle paar minuten fehler passieren? erwartet ihr, dass ein fahrlehrer sagt: toll, dass du diesmal das blinken beim abbiegen nicht vergessen hast?
Sry, aber ich finde Sie haben nicht das Recht, Jugendliche als Memmen zu bezeichnen, nur weil sie Probleme beim Autofahren haben. Oft sind das nämliche Leute, die ihren Führerschein von ganzem Herzen wollen und sich jedesmal vornehmen "Heute fahre ich gut", die eben alles besonders gut und richtig machen wollen. Ist es da verboten, auch mal seine Gefühle rauszulassen, wenn man September, November, Dezember fährt und immer noch keine Prüfung in Sicht ist, weil man einfach zu viele Fehler macht? Und hört man es denn aus meinem Forum nicht heraus, wie sehr ich mich schuldig, wie sehr ich mich als versagerin fühle. Ich gebe mir allein die Schuld an meinem schlechten Fahren, mein Fahrlehrer kann es ja nur sagen, aber ob ich es richtig mache, liegt ganz allein an mir.

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Nun möchte ich noch mal etwas zu einer Antwort hier im Forum sagen:
sind die jugendlichen von heute memmen?
die jugendlichen von heute sind am quarken, dass sie kritisiert werden. es sind immer alle anderen schuld, nur nicht man selbst. keiner will geld für eine anständige fahrausbildung ausgeben, für neueste handys, designerkleidung und teure autoradios die den zeitwert des autos überschreiten ist aber geld vorhanden. wie soll ein fahrlehrer einen schwachen schüler aufbauen, wenn die einfachsten dinge nicht beachtet werden, die zig mal wiederholt werden und alle paar minuten fehler passieren? erwartet ihr, dass ein fahrlehrer sagt: toll, dass du diesmal das blinken beim abbiegen nicht vergessen hast?
Sry, aber ich finde Sie haben nicht das Recht, Jugendliche als Memmen zu bezeichnen, nur weil sie Probleme beim Autofahren haben. Oft sind das nämliche Leute, die ihren Führerschein von ganzem Herzen wollen und sich jedesmal vornehmen "Heute fahre ich gut", die eben alles besonders gut und richtig machen wollen. Ist es da verboten, auch mal seine Gefühle rauszulassen, wenn man September, November, Dezember fährt und immer noch keine Prüfung in Sicht ist, weil man einfach zu viele Fehler macht? Und hört man es denn aus meinem Forum nicht heraus, wie sehr ich mich schuldig, wie sehr ich mich als versagerin fühle. Ich gebe mir allein die Schuld an meinem schlechten Fahren, mein Fahrlehrer kann es ja nur sagen, aber ob ich es richtig mache, liegt ganz allein an mir.
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- Re: Re: Re: Re: Zu Böld um Autozufahren
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- Gastschrieb am Freitag, 24. Dezember 2004
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- >Hallo, ich muss mich nun auch mal wieder zu Wort melden (ich bin die Verfasserin dieses Forums). Ich habe eure Antworten alle gelesen, danke, es tut gut, nicht ganz allein mit diesem Problem zu sein, aber in der Realität beim Fahren ist man trotzdem allein ;{... Also als erstes wollte ich nur sagen, dass ich jetzt bereits 27 Fahrstunden zu je 90 Minuten habe sowie alle Sonderfahrten, trotzdem läuft es immer noch sehr schlecht. Ich mache meinen Führerschein übrigens auf dem Dorf und fahre meistens nur zweimal die Woche. Ich würde mir gerne Zeit lassen und mir kommt es nicht darauf an, den Führerschein schnellstmöglich zu haben, aber bei uns im Dorf herrscht ein gewisser Druck, den ich nicht will und dem ich mich gezwungermaßen auszusetzen habe. Ich werde damit einfach nicht fertig und fahre jedesmal noch schlechter. Ständig fragt irgendjemand (auch meine Eltern) ob ich den Schein denn schon habe und wann ich Prüfung mache, aber es ist kein Ende in Sicht. Ich vertröste dann immer "Bald Bald", aber am liebsten würde ich alle anschreien, was sie sowieso schon denken "Ich bin zu blöd zum Autofahren". Meine Eltern würden das nie wahrhaben wollen, wenn ich sagen würde, ich brauch noch Zeit, weil bis jetzt haben sie sich immer aufgeregt, wenn ich nach 25 Fahrstunden oder so erzählt habe, dass mir immer noch manchmal das Auto abstirbt oder ich Fehler mache..da heißt es dann immer" Das müsstest du jetzt aber langsam können, usw..." Könnt ihr jetzt verstehen wie mieß ich mich fühl? Desweiten kommt einfach, dass ich oft ziemlich unkonzentriert bin, wenn ich z.B. schon ne Stunde vor der Fahrstunde merke, dass ich müde bin und einfach keine Lust habe zu fahren, wird es total mieß und ich schalte komplett ab, sodass mein Fahrlehrer fragt "Was eigentlich mit mir loß ist" Und es gibt Stunden, da freue ich mich richtig aufs Fahren und dann mach ich nen groben Fehler (was so gut wie jede Stunde mehrmals vorkommt) und mein ganzes Selbstbewusstsein ist weg. Die ersten paar Fahrstunden habe ich mich jedesmal rießig aufs Fahren gefreut, es hat mir echt Spaß gemacht, aber jetzt überhaupt nicht mehr. Ich kann mich auch nicht gut mit dem Auto anfreunden (Opel Astra) und wenn ich Strecken, die ich noch nie gefahren bin, fahre, bin ich mir total unsicher und weiß manchmal nicht mehr in welchem Gang zu fahren. Ich bin so deprimierd, der Wille zum Führerschein ist ja da, aber wenn mein Kopf nein sagt, kann ich nix dagegen tun.
>Nun möchte ich noch mal etwas zu einer Antwort hier im Forum sagen:
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>sind die jugendlichen von heute memmen?
>die jugendlichen von heute sind am quarken, dass sie kritisiert werden. es sind immer alle anderen schuld, nur nicht man selbst. keiner will geld für eine anständige fahrausbildung ausgeben, für neueste handys, designerkleidung und teure autoradios die den zeitwert des autos überschreiten ist aber geld vorhanden. wie soll ein fahrlehrer einen schwachen schüler aufbauen, wenn die einfachsten dinge nicht beachtet werden, die zig mal wiederholt werden und alle paar minuten fehler passieren? erwartet ihr, dass ein fahrlehrer sagt: toll, dass du diesmal das blinken beim abbiegen nicht vergessen hast?
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>Sry, aber ich finde Sie haben nicht das Recht, Jugendliche als Memmen zu bezeichnen, nur weil sie Probleme beim Autofahren haben. Oft sind das nämliche Leute, die ihren Führerschein von ganzem Herzen wollen und sich jedesmal vornehmen "Heute fahre ich gut", die eben alles besonders gut und richtig machen wollen. Ist es da verboten, auch mal seine Gefühle rauszulassen, wenn man September, November, Dezember fährt und immer noch keine Prüfung in Sicht ist, weil man einfach zu viele Fehler macht? Und hört man es denn aus meinem Forum nicht heraus, wie sehr ich mich schuldig, wie sehr ich mich als versagerin fühle. Ich gebe mir allein die Schuld an meinem schlechten Fahren, mein Fahrlehrer kann es ja nur sagen, aber ob ich es richtig mache, liegt ganz allein an mir.
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Man mach dir doch nicht so viele Ged
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- Re: Re: Re: Re: Re: Zu Böld um Autozufahren
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- Gastschrieb am Samstag, 25. Dezember 2004
- Text
- >>Hallo, ich muss mich nun auch mal wieder zu Wort melden (ich bin die Verfasserin dieses Forums). Ich habe eure Antworten alle gelesen, danke, es tut gut, nicht ganz allein mit diesem Problem zu sein, aber in der Realität beim Fahren ist man trotzdem allein ;{... Also als erstes wollte ich nur sagen, dass ich jetzt bereits 27 Fahrstunden zu je 90 Minuten habe sowie alle Sonderfahrten, trotzdem läuft es immer noch sehr schlecht. Ich mache meinen Führerschein übrigens auf dem Dorf und fahre meistens nur zweimal die Woche. Ich würde mir gerne Zeit lassen und mir kommt es nicht darauf an, den Führerschein schnellstmöglich zu haben, aber bei uns im Dorf herrscht ein gewisser Druck, den ich nicht will und dem ich mich gezwungermaßen auszusetzen habe. Ich werde damit einfach nicht fertig und fahre jedesmal noch schlechter. Ständig fragt irgendjemand (auch meine Eltern) ob ich den Schein denn schon habe und wann ich Prüfung mache, aber es ist kein Ende in Sicht. Ich vertröste dann immer "Bald Bald", aber am liebsten würde ich alle anschreien, was sie sowieso schon denken "Ich bin zu blöd zum Autofahren". Meine Eltern würden das nie wahrhaben wollen, wenn ich sagen würde, ich brauch noch Zeit, weil bis jetzt haben sie sich immer aufgeregt, wenn ich nach 25 Fahrstunden oder so erzählt habe, dass mir immer noch manchmal das Auto abstirbt oder ich Fehler mache..da heißt es dann immer" Das müsstest du jetzt aber langsam können, usw..." Könnt ihr jetzt verstehen wie mieß ich mich fühl? Desweiten kommt einfach, dass ich oft ziemlich unkonzentriert bin, wenn ich z.B. schon ne Stunde vor der Fahrstunde merke, dass ich müde bin und einfach keine Lust habe zu fahren, wird es total mieß und ich schalte komplett ab, sodass mein Fahrlehrer fragt "Was eigentlich mit mir loß ist" Und es gibt Stunden, da freue ich mich richtig aufs Fahren und dann mach ich nen groben Fehler (was so gut wie jede Stunde mehrmals vorkommt) und mein ganzes Selbstbewusstsein ist weg. Die ersten paar Fahrstunden habe ich mich jedesmal rießig aufs Fahren gefreut, es hat mir echt Spaß gemacht, aber jetzt überhaupt nicht mehr. Ich kann mich auch nicht gut mit dem Auto anfreunden (Opel Astra) und wenn ich Strecken, die ich noch nie gefahren bin, fahre, bin ich mir total unsicher und weiß manchmal nicht mehr in welchem Gang zu fahren. Ich bin so deprimierd, der Wille zum Führerschein ist ja da, aber wenn mein Kopf nein sagt, kann ich nix dagegen tun.
>>Nun möchte ich noch mal etwas zu einer Antwort hier im Forum sagen:
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>>sind die jugendlichen von heute memmen?
>>die jugendlichen von heute sind am quarken, dass sie kritisiert werden. es sind immer alle anderen schuld, nur nicht man selbst. keiner will geld für eine anständige fahrausbildung ausgeben, für neueste handys, designerkleidung und teure autoradios die den zeitwert des autos überschreiten ist aber geld vorhanden. wie soll ein fahrlehrer einen schwachen schüler aufbauen, wenn die einfachsten dinge nicht beachtet werden, die zig mal wiederholt werden und alle paar minuten fehler passieren? erwartet ihr, dass ein fahrlehrer sagt: toll, dass du diesmal das blinken beim abbiegen nicht vergessen hast?
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>>Sry, aber ich finde Sie haben nicht das Recht, Jugendliche als Memmen zu bezeichnen, nur weil sie Probleme beim Autofahren haben. Oft sind das nämliche Leute, die ihren Führerschein von ganzem Herzen wollen und sich jedesmal vornehmen "Heute fahre ich gut", die eben alles besonders gut und richtig machen wollen. Ist es da verboten, auch mal seine Gefühle rauszulassen, wenn man September, November, Dezember fährt und immer noch keine Prüfung in Sicht ist, weil man einfach zu viele Fehler macht? Und hört man es denn aus meinem Forum nicht heraus, wie sehr ich mich schuldig, wie sehr ich mich als versagerin fühle. Ich gebe mir allein die Schuld an meinem schlechten Fahren, mein Fahrlehrer kann es ja nur sagen, aber ob ich es richtig mache, liegt ganz allein an mir.
>Vielleicht wäre es ja auch eine Mögli
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- Re: Re: Re: Re: Re: Re: Zu Böld um Autozufahren
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- Gastschrieb am Sonntag, 26. Dezember 2004
- Text
- Hallo,
ich kann dich gut verstehen und möchte dir zugleich Mut machen. Ich selbst hatte totale Panik vor dem Auto fahren und die hat sich erst jetzt - nach ca. 30 Doppelstunden plus Sonderfahrten - gelegt.
Was ich bei dir schade finde, ist, dass du dich so abhängig machst vom Urteil anderer Menschen. Mir hat es sehr geholfen mich da abzugrenzen, der "großen Masse" nur noch zu sagen, dass ich ihnen Bescheid gebe, wenn ich den Schein habe und vorher nicht ständig danach gefragt werde möchte. Je nachdem wer dich fragt, kannst du dir ja überlegen, ob du es eher ernsthaft, etwas ironisch etc. formulierst.
Wie verstehst du dich denn mit deinem Fahrlehrer, ist es möglich mit ihm zu reden? Wie reagiert er auf deine Fehler, schreit er dich an, macht er dir Mut etc.?
Mir persönlich hat es übrigens lange Zeit gar nicht so viel gebracht, mir zu sagen, dass ich fahren kann, sondern mir zu erlauben, auch Fehler zu machen. Auch hier war mir mein FL eine große Hilfe, wie gesagt, es hängt m. E. auch viel von der Atmosphäre im Auto ab.
