Ich will damit sagen, das man keinem Prüfer einen Vorwurf machen kann, wenn es dann doch beim erstenmal mit dem Lappen nicht klappt. Eine Prüfung zeigt das Erlernte und das will der Mann wissen. Und wenn man mehrere Prüfungen abzunehmen hat, wo man dann ja vielleicht doch ab und an ziemlich genervt ist als Prüfer, dann sollte man nachsichtig damit umgehen. Er macht auch nur seine Arbeit und muss zusätzlich noch motivierend und konzentriert sein. Könnte mir vorstellen, das das nicht unbedingt einfach ist. Aber wenn man aufgepasst und gelernt hat, braucht man nichts und niemanden zu fürchten. Oder?
Es ist sowieso falsch den Prüfer für das Nichtbestehen verantwortlich machen zu wollen. Da ist die Tagesform des Prüfer prinzipiell auch relativ egal, schließlich gibt es Gründe für das Nichtbestehen der Prüfung und es wird wahrscheinlich schwer dem Prüfer dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben. Er handelt schließlich nur nach den Fakten und falls keine Fehler des Fahrschülers vorliegen sollten, fällt er auch nicht durch. Und wenn doch, dann gibt es ja auch noch den Fahrlehrer, der es notfalls bezeugen könnte.