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Kupplung beim Abbiegen, vor Ampeln und bei Rechts vor ...

  • Kupplung beim Abbiegen, vor Ampeln und bei Rechts vor Links
     Dennis1995
      schrieb am Samstag, 18. August 2018
    Hallo zusammen,

    ich habe eine kuze Frage.

    Meine Fahrlehrerin sagt mir beim Abbiegen an Kreuzungen immer, dass ich die Kupplung durchgedrückt lassen soll während des kompletten Abbiege Vorgang. Ihre Bergründung ist, dass ich so am besten auf Gefahr reagieren kann falls ich plötzlich halten muss und den Motor nicht abwürge.
    Ich höre von allen Seiten aber, dass das nicht so gut sein soll, sondern die Kupplung eben nur beim Halten und Schalten gedrückt werden soll, da sonst die Motorbremse nicht mehr wirkt.

    Außerdem sagt sie, soll ich die Kupplung auch immer VOR der Bremse treten, wenn ich auf eine Ampel zu fahre und weiß, dass ich halten muss.
    Dabei höre ich immer, dass man erst bremst dann ggf. runter schaltet (Dabei natürlich die Kupplung zum Schalten kurz treten) und wenn das Auto kurz vor dem Stottern ist erst die Kupplung tritt um anzuhalten.

    Übrigens soll ich an jeder Rechts vor Links Kreuzung ihrer Meinung nach auch die Kupplung treten und gedrückt halten um für Gefahr vorbereitet zu sein.

    Ich bin jetzt total verunsichert und wollte hier im Forum mal Fragen, ob das andere hier auch so beigebracht bekommen???? Ich hab das Gefühl, dass ich in geschlossenen Ortschaften fast nur die Kupplung am treten bin. Vielleicht können auch ein paar Fahrlehrer die hier unterwegs sind was dazu sagen.
  • Thema
    Re: Kupplung beim Abbiegen, vor Ampeln und bei Rechts vor Links
    Autor
      verrückte Spinnerin
      schrieb am Sonntag, 19. August 2018
    Text
    >Hallo zusammen,

    Hallo Dennis,

    >Meine Fahrlehrerin sagt mir beim Abbiegen an Kreuzungen immer, dass ich die Kupplung durchgedrückt lassen soll während des kompletten Abbiege Vorgang. Ihre Bergründung ist, dass ich so am besten auf Gefahr reagieren kann falls ich plötzlich halten muss und den Motor nicht abwürge.

    Als ich noch am Schalter machen war, durfte ich vor dem Abbiegen auf Abbiegestreifen, die Kupplung treten um den Schwung auszunutzen. Aber vor dem Abbiegen musste ich runterschalten und während dem Abbiegen war dann die Kupplung immer/meistens draußen.

    >Außerdem sagt sie, soll ich die Kupplung auch immer VOR der Bremse treten, wenn ich auf eine Ampel zu fahre und weiß, dass ich halten muss.

    Beim Anhalten durfte ich auch die Kupplung vor der Bremse treten. Bei meinem 2. Fahrlehrer musste ich dabei aber immer wieder runterschalten vor Ampeln, damit ich im richtigen Gang bin, wenn die Ampel doch grün wird, wenn ich dann die Kupplung wieder raus lasse.

    >Übrigens soll ich an jeder Rechts vor Links Kreuzung ihrer Meinung nach auch die Kupplung treten und gedrückt halten um für Gefahr vorbereitet zu sein.

    Ich kenne da eigendlich nur "Kupplungs- und Bremsbereit" -> Die Füße vor Kupplung und Bremse, sollte man zu schnell sein gegebenenfalls etwas bremsen und je nach Situation runterschalten. Wenn jemand von Rechts kommt natürlich dann schon anhalten, aber man hat dann die Füße an der richtigen Position um Kupplung und Bremse zu treten. Das gleiche glit bei meinem Fahrlehrer auch vor Zebrastreifen.

    Gruß
    Rebecca (fahrschülerin)

    Auf den Beitrag antworten

  • Thema
    Re: Kupplung beim Abbiegen, vor Ampeln und bei Rechts vor Links
    Autor
      kk145
      schrieb am Montag, 20. August 2018
    Text
    >Ich bin jetzt total verunsichert und wollte hier im Forum mal Fragen, ob das andere hier auch so beigebracht bekommen????

    Möglich, aber das ändert nichts daran, dass es trotzdem falsch ist. Grundsätzlich ist nur zum Gangwechsel und zum Anhalten die Kupplung zu drücken und es soll möglichst viel eingekuppelt gefahren werden. Die Gründe sind zahlreich: Es steht so oder so ähnlich in der Betriebsanleitung der meisten Fahrzeuge, es spart etwas Kraftstoff, es vermeidet Ratespiele, in welchen Gang man nach längerem Rollen einkuppeln solte, ... . Auf den Bremsweg hat es nahezu keine Auswirkung, ob man die Kupplung drückt, der Anhalteweg verkürzt sich eingekuppelt sogar geringfügig.

    Zu den wenigen Ausnahmen gehören vor allem Kurven, die so eng sind, dass man sie im zweiten Gang nicht mehr eingekuppelt fahren kann. Den ersten Gang benutzt man normalerweise nur zum Anfahren (in der Fahrschule auch für Schrittgeschwindigkeit, aber das ist ein anderes Thema), also fährt man solche Kurven im zweiten Gang mit schleifender Kupplung oder auch ganz ausgekuppelt. Das ist aber eher selten wirklich erforderlich. Man kann im zweiten Gang schon ziemlich langsam fahren, bevor man den Motor abwürgt.

    Die meisten mir bekannten Prüfer würden ein solches Verhalten in der Prüfung auch beanstanden. Gründe s.o., auf dem Protokoll wird dann "Fehler bei der Fahrzeugbedienung" oder "Fehler bei der umwelbewussten und energiesparenden Fahrweise" angekreuzt sein. Man fällt nicht gleich durch, nur weil man mal unnötig die Kupplung tritt, aber während einer Prüfungsfahrt wird sich dieses Verhalten so oft wiederholen, dass es dann schon knapp wird.

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